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Kinderopern und zeitgenössisches Musiktheater für Kinder
„Kinder brauchen Musiktheater, denn es bietet in einer durch die Medien vor allem einseitig visuell ausgerichteten Zeit die Möglichkeit, sinnliches Erfahren zuzulassen und gleichzeitig Sensibilität und Wahrnehmungsfähigkeit zu fördern. Kinder bringen alle erforderlichen Voraussetzungen mit, sich mit Begeisterung auf Neues einzulassen. Deshalb obliegt es den Theater, die Kinder von heute zu begeistern und sie nicht allein an die traditionelle Oper, sondern auch an experimenteller Formen des Musiktheaters heranzuführen.“
Christiane Plank-Baldauf
Und so wie Kinder Musiktheater brauchen, brauchen sie auch gute, große Geschichten. Wir möchten daher Komponistinnen und Komponisten, Opern- und Theaterhäusern den musikalischen Umgang mit Geschichten von Astrid Lindgren, Otfried Preußler, Paul Maar, Erich Kästner und vielen anderen Autorinnen und Autoren ermöglichen. Uns ist es dabei wichtig, dass der zugrundeliegende Stoff eine bestmögliche Umsetzung erfährt, dass also Geschichte, Libretto und Komposition gemeinsam ein neues und stimmiges Werk ergeben. Bitte kontaktieren Sie uns, falls Sie als Vertreter/in eines aufführenden Hauses oder Ensembles oder auch als Komponist/in Interesse an einem unserer Theaterstoffe haben.
Kontakt: Juliane Lachenmayer, j.lachenmayer(at)vgo-kindertheater.de, Tel. 0049 (0)40 607909-914
Opern und Musiktheater:
Guus Kuijer/Clemens Nachtmann: Das Buch von allen Dingen
Die Ernst-von-Siemens-Musikstiftung förderte den Antrag des Stuttgarter Vereins „indieoper! e.V.“ für eine Vertonung von Guus Kuijers Roman „Das Buch von allen Dingen“. Der Kompositionsauftrag wurde von "indieoper!" an Clemens Nachtmann (www.clemensnachtmann.mur.at) vergeben, Manfred Weiß (www.manfredweiss.com) wird das Libretto erarbeiten. Das Stück soll Ende 2010 vorliegen, die UA ist noch frei.
Nähere Informationen zu diesem Projekt erhalten Sie gerne auf Nachfrage.
www.indieoper.de
Otfried Preußler / Walter Soyka: Das kleine Gespenst
Die Wiener Taschenoper wird in der Saison 2010/11 eine Oper für Kinder nach Otfried Preußlers „Das kleine Gespenst“ auf die Bühne bringen. Walter Soyka (Komposition) und Bernhard Studlar (Libretto) bearbeiten die beliebte Kindergeschichte für ein kleines Ensemble (geplant sind Bassklarinette, Flöte, Akkordeon und Theremin). In der Selbstbeschreibung der Wiener Taschenoper heißt es, ihre Arbeit sei „geprägt von der Auseinandersetzung mit markanten ästhetischen Positionen zeitgenössischen Komponierens – eine Standortbestimmung und ein Nachdenken darüber, was Musiktheater heute sein kann.“
www.wienertaschenoper.at
Erich Kästner / Ivan Eröd: Pünktchen und Anton
Die Wiener Staatsoper vergab für eine neue Produktion im Zelt einen Kompositionsauftrag an Ivan Eröd (www.ivan-eroed.at). Zusammen mit Thomas Höft (Libretto) wird er Erich Kästners Roman „Pünktchen und Anton“ musikalisch umsetzen. Dabei folgen die Autoren dem ‚klassische’ Aufbau der Oper: In kleinen Arien, Versform und Orchesterklängen wird sicherlich der zugleich altmodische und immer wieder neue Charme der Vorlage schön zum Tragen kommen.
www.staatsoper.at