Theatertexte - Interner Bereich

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Auch Stücke, die sich besonders fürs Figurentheater eignen, haben wir für Sie zusammengestellt.

Aufführungsrechte

Jede Aufführung ist nur gestattet nach Genehmigung durch die
Verlag für Kindertheater
Uwe Weitendorf GmbH

Aufführungsbedingungen und AGBs

links: Ich bin Polleke von Guus Kuijer, Theater der Figur Nenzing / rechts: Pinocchio von Jürgen Popig, Theater Osnabrück, Fotograf: Uwe Lewandowski

Premieren Ticker

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Chronos Verlag Martin Mörike

In unserem Angebot für Erwachsene finden Sie Werke von Erich Kästner, Eva Maria Stüting und vielen anderen.

Amateurspielgruppen finden hier auch zahlreiche Kriminalstücke, Einakter und Komödien.

Neuerscheinungen

"Du hast ja keine Ahnung, wie dicht Du dran warst."

Melvin Burgess

Liebe Theaterkolleginnen und -kollegen,

Elmer de Jongs Opa hat keine Ahnung mehr, er hat alles vergessen; doch Elmer fühlt sich ihm trotzdem nahe. Polleke hat eine Ahnung davon, wie nah ein Wunder manchmal ist. Jackie und Dino sind eigentlich schon dicht dran, kommen einander aber nicht nahe.
Vielleicht ist es die schwierigste Aufgabe der Kindheit und Jugend überhaupt, Nähe und Ferne – und damit auch Gegenwart und Vergangenheit – miteinander zu vermitteln, eine gelingende Beziehung zwischen beiden Zuständen herzustellen.
Manchmal scheinen andere Menschen einfach vom Mars zu kommen, manchmal lassen sie uns ständig rot werden und manchmal halten wir sogar sie für hässlich. Doch wenn sie uns nahe kommen dürfen – nicht zu nahe -, passiert vielleicht etwas Wunderbares: sie könnten ein Herztrost sein.
Manchmal suchen wir in der Ferne (hinter den Bergen!) während das, was wir finden möchten, schon viel näher war, als wir dachten – und vielleicht ist es sogar ein Schatz.
Das Vergangene scheint oft ganz fern zu sein. Doch wenn wir uns erinnern, kommt es näher und manchmal schmerzt es. Wenn wir uns aber nur noch an Jahreszahlen und nicht mehr an das Mädchen Malka Mai erinnern würden, dann würden wir sie ein zweites Mal zu einem Ding machen und alle Verdinglichung ist ein Vergessen (T. W. Adorno).
Nahe können wir einander nur als Individuen kommen. Nur als solche treten wir zueinander und zu den Dingen in Beziehung, nahe und fern, in der Vergangenheit, der Gegenwart und hoffentlich in der Zukunft.

Wir wünschen Ihnen eine beziehungsreiche Spielzeit, dicht dran.
Herzlich,
Juliane Lachenmayer und
Nina Grunwald