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Christine Nöstlinger

Christine Nöstlinger

Christine Nöstlinger wurde am 13. Oktober 1936 in Wien geboren und wuchs im Arbeitermilieu der Wiener Vorstadt auf. Nach dem Abitur studierte sie zunächst Gebrauchsgrafik, bevor sie sich der Schriftstellerei zuwandte und 1970 ihr erstes Kinderbuch veröffentlichte, das auf Anhieb ein Erfolg wurde. Es folgten mehr als hundert Bilder-, Kinder- und Jugendbücher, von denen viele in andere Sprachen übersetzt und mit bedeutenden Preisen ausgezeichnet wurden. Für ihr Gesamtwerk erhielt Christine Nöstlinger, die neben ihrer Tätigkeit als Kinder- und Jugendbuchautorin auch für Presse, Funk und Fernsehen arbeitete, den Internationalen Jugendbuchpreis, die Hans-Christian-Andersen-Medaille, und 2003 den Astrid-Lindgren-Memorial-Award (ALMA).

Christine Nöstlinger starb am 28. Juni 2018 im Alter von 81 Jahren in Wien.

 

"Christine Nöstlinger lehrte, Derbes auszuhalten und Komplexes, weil das Leben nun mal so ist. Und Empörendes empörend zu finden, aber davor nicht in die Knie zu gehen. Sie lehrte den aufrechten Gang, sie pochte auf Bildung und verabscheute Nichtwissen, sie zeigte, dass wir einander nicht mögen, aber deswegen noch lange nicht hassen müssen." (Georg Leyrer, Der Kurier, 15.07.2018)

 

In der Jurybegründung des ALMA hieß es: "Christine Nöstlingers vielseitige und äußerst engagierte Tätigkeit als Schriftstellerin ist geprägt von respektlosem Humor, scharfsinnigem Ernst und stiller Wärme, und sie steht vorbehaltlos auf der Seite der Kinder und Außenseiter."

 

"Ich weiß nicht viel über mich, abgesehen von ein paar amtlich bekannten Daten, wie: geboren am 13.10.1936. Geburt zweier Töchter, 1959 und 1961. Und dass ich verheiratet bin, weiß ich auch. Da uns der Trauschein abhanden gekommen ist, kann ich das exakte Datum nicht angeben. Es muß ein paar Monate vor der Geburt der ersten Tochter liegen.

Aufgewachsen bin ich in einem Wiener Arbeiterbezirk und galt dort als 'besseres' Kind, weil meine Mutter einen Kindergarten und mein Großvater ein Geschäft hatte. Das waren dort, wo ich lebte, sehr 'gehobene' Positionen.

Mein Vater war zur Zeit meiner Geburt arbeitslos, zur Zeit meiner Kindheit auf dem großen Fußmarsch Moskau - retour. Dass er ein sehr schöner Mann war, ist auf Fotos zu besichtigen. Dass er der liebste, klügste und herrlichste Mensch war, den es nur geben kann, ist eine Erfindung von mir, an der ich wahrscheinlich bis zu meinem Lebensende festhalten werde, denn Beweise, dass dem nicht ganz so war, habe ich schon reichlich vorgelegt bekommen und empört abgelehnt.

Mit meiner Mutter hatte ich - wie alle Töchter - stets große Schwierigkeiten. Auf die oft gestellte Frage, ob meine Kindheit 'glücklich' gewesen sei, antworte ich manchmal mit einem strahlenden 'ja', manchmal mit einem traurigen 'nein'. Beides stimmt. Kindheiten sind immer sehr glücklich und sehr unglücklich.

Zum Schreiben kam ich, weil ich eine schlechte Zeichnerin war. Ich malte ein Kinderbuch und schrieb mir einen Text dazu. Das Buch wurde gedruckt, der Text fand mehr Anerkennung als die Bilder. Da ich damals sehr hinter Anerkennung her war, verlegte ich mich aufs Schreiben und Texten, hatte damit Erfolg und war davon so hingerissen, dass ich wie eine Brummhummel drauflosproduzierte.

Manchmal, wenn mir einfällt, was ich schon alles erzeugt habe, wird mir mulmig um die Seele. Ich sage mir: Über fünfzig Bücher, über zwanzig Fernsehspiele, unzählige Hörfunksendungen und kubikmeterweise Zeitungsartikel, das ist einfach zuviel für sechzehn, siebzehn Jahre Autorenleben. Wie eine Ein-Mann-Buchstabenfabrik komme ich mir dann vor."

Christine Nöstlinger 1983 in: Bulletin Jugend + Literatur

 

Foto: privat

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