Jörn Arnecke
Jörn Arnecke wurde 1973 in Hameln geboren. Er studierte Komposition und Musiktheorie an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg. Zuvor hatte er Kompositionsunterricht bei Wilfried Hiller. 1997 / 98 war er einer der letzten Schüler von Gérard Grisey am Pariser Conservatoire National Supérieur.
1997 wurde er als Preisträger des Kompositionswettbewerbs der Freien und Hansestadt Hamburg zum Brahms-Jahr ausgezeichnet, 1998 errang er den Förderpreis des Göttinger Symphonie Orchesters, 1999 den 1. Preis bei einem Wettbewerb des Deutschen Tonkünstlerverbandes.
Jörn Arnecke ist Hindemith-Preisträger 2004 des Schleswig-Holstein Musik Festivals und Komponist für Heidelberg 05/06 am Theater und Philharmonischen Orchester der Stadt Heidelberg.
Er war Stipendiat der "Studienstiftung des deutschen Volkes". Er schrieb Werke im Auftrag der Münchener Biennale, der Expo Hannover, der Tonhalle Düsseldorf und des Brucknerhauses Linz. Am Pariser IRCAM-Institut war er angestellt für das Internet-Projekt "Studio en ligne".
Im Auftrag der Hamburgischen Staatsoper komponierte er die abendfüllenden Musiktheater "Butterfly Blues" (nach Henning Mankell, Uraufführung 2005) und "Das Fest im Meer" (Uraufführung 2003).
An der Hamburgischen Staatsoper erklang bereits 2001 seine Musiktheater-Szene "Wir spielen Frieden"; an der Bayerischen Staatsoper und am Zürcher Opernhaus wurde seine Kurzoper "Wieder sehen" gespielt. Den Kompositionsauftrag für dieses Werk erhielt er als Finalist des internationalen Musiktheater-Wettbewerbs "Teatro Minimo".