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Foreign rights

Plays by Erich Kästner, Michael Ende, Otfried Preußler and many others!
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Herzlichen Glückwunsch, Christine Nöstlinger!

"In der Hall of Fame der Kinderbuchgeschichte hat Pippi Langstrumpf ein männliches Pendant: Konrad!" (Literaturen)

Im Oktober wird Christine Nöstlinger ihren 80. Geburtstag feiern. 

Konrad, oder Das Kind aus der Konservenbüchse
Geschichten vom Franz

Bücher für die Bühne

Christian Duda: ELKE
"Berührendes und Unverges-sliches über Freundschaft, Aufhören und Anfangen." (Christine Knödler)
In unserer Rubrik Bücher für die Bühne finden Sie literarische Vorlagen, die sich zur Dramatisierung eignen.

Klassiker und Märchen

Miriam Antretter:
Das UN - Eine wundersame Waldgeschichte
2 D - 5 H, erweiterbar für große Gruppen, empfohlen ab 6 Jahren, frei zur UA

Lee Beagley und Anna Siegrot:
Das Dschungelbuch

2 D - 3 H, empfohlen ab 6 Jahren, UA: Staatstheater Karlsruhe

Susanne Lietzow: 
Das Gespenst von Canterville
3 D - 6 H - 1 St., empfohlen ab 10 Jahren, UA: Schauspiel Dresden

junge töne

Jörn Arnecke:
Ronja Räubertochter

Familienoper nach dem weltberühmten Buch von Astrid Lindgren
Libretto: Holger Potocki
Uraufführung an der Deutschen Oper am Rhein

Aufführungsrechte

Jede Aufführung ist nur gestattet nach Genehmigung durch die
Verlag für Kindertheater
Weitendorf GmbH

Formular zur Vertragsanfrage

Aufführungsbedingungen und AGBs

"Der Sängerkrieg der Heidehasen" von James Krüss, Theater Freiburg, Foto: M.Korbel

Premieren

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Aktuelle Empfehlungen


Gisbert Näther:
Konrad oder das Kind aus der Konservenbüchse

Gisbert Näther

Musiktheater für Kinder nach Christine Nöstlinger
Libretto: Ulla Theißen
Empfohlen für Kinder ab 7 Jahren

Die eigenwillige Berta Bartolotti bekommt irrtümlich ein Paket zugestellt. In der Konservenbüchse ist nicht das erwartete Corned Beef, sondern: Konrad, das Musterkind! Frau Bartolotti ist jedoch immer auf alles gefasst und schließt den Jungen sofort ins Herz. Damit Konrad nicht doch noch den rechtmäßigen Bestellern übergeben wird, entwickelt sie einen ausgeklügelten Plan, in dessen Verlauf Konrad „spinatwerfen“ und fluchen lernt!

"Das Plädoyer für aufmüpfig bunte Kreativität und gegen eine auf reibungsloses Funktionieren zielende Kondi-tionierung ist (…) vorzüglich gelungen."
Bernd Aulich, Recklinghauser Zeitung

"Schwer vorstellbar, dass man eine Kinderoper besser machen kann als diese."
Sascha Ruszinski, Opernnetz

BESETZUNG

4 Darsteller:
Schauspieler, Sopran, Mezzosopran, 1 Bariton + 2 Kleindarsteller/Statisten

5 Musiker (auch darstellend):
Klarinette / Saxophon, Posaune, Klavier, Schlagwerk (Xylophon, Vibraphon, Drumset, Trommel, Becken, Fässer und Konservenbüchsen, Triangel, Glockenspiel, div. Spielzeuginstrumente), Cello

Gisbert Näther wurde 1948 in  Ebersbach (Oberlausitz) geboren. Nach dem Abitur studierte er an der Hochschule für Musik „Carl-Maria-von-Weber“ in Dresden die Fächer Horn und Komposition. Anschließend wirkte er als Hornist in der Jenaer Philharmonie und am Potsdamer Hans-Otto-Theater. 1981 wechselte er zum DEFA-Sinfonieorchester, dessen Mitglied er noch heute ist (heute „Deutsches Filmorchester“). Gisbert Näthers kompositorisches Repertoire umfasst nicht wenige Stücke für Schulmusik, nach 1992 entstanden Werke für großes Orchester, uraufgeführt unter anderem von der Deutschen Oper Berlin, von den Berliner Symphonikern und dem Deutschen Filmorchester.

UA: Musiktheater im Revier, 23.11.2013

 


Jörn Arnecke:
Ronja Räubertochter

Familienoper in zwei Akten nach Astrid Lindgren
Libretto: Holger Potocki

Mitten im Wald, zwischen Räubern, Graugnomen und Wilddruden, wächst Ronja, die Tochter des Räuberhauptmanns Mattis, auf. Eines Tages trifft sie auf ihren Streifzügen Birk, den Räubersohn aus der verfeindeten Sippe von Borka. Und als die Eltern den beiden verbieten, Freunde zu sein, fliehen Ronja und Birk in die Wälder.

"Ein Geniestreich"

"Aus dem weltberühmten Buch Astrid Lindgrens ist (...) allerbestes Musiktheater geworden, denn die Komposition von Jörn Arnecke ist das, was man einen Geniestreich nennt. (...) Arnecke findet Klänge, die aus dem Moment geboren scheinen und völlig selbstverständlich in ein lebensechtes Räuberland passen. Sie tönen nicht illustrativ, sondern raffiniert." (Wolfram Goertz, Rheinische Post)

"Arnecke komponiert effektvoll, malerisch. Behutsam verwendet er Leitmelodien für seine Protagonisten, oder er nutzt wiederkehrende Elemente, wie das „Wolfslied“, und baut damit seine fließenden musikalischen Übergänge. Fein instrumentiert ist diese Musik, auch dadurch gelingt es ihr, das Kinderpublikum mitzunehmen. (…) Dass diese neue Musik, ohne jemals plakativ zu tönen und betont vereinfacht zur „Kindermusik“ zu werden, von den jungen Besuchern bei der Premiere so jubelnd aufgenommen wird, spricht für sich." (Malte Hemmerich, FAZ)

BESETZUNG

Ronja - lyrischer, junger Mezzosopran
Birk - leichter Sopran
Mattis - seriöser
 Bass
Borka - Tenor
Lovis - Alt
Undis - Sopran, auch Wilddrude
Glatzen-Per - Sprechrolle
Rumpelwicht/in - Kinderstimmen
Damenchor - Die Unsichtbaren/Unterirdischen
Herrenchor - Mattisräuber (darunter: Klein-Klipp, Tenor und Tjegge, Bass) und Borkaräuber

2 Fl. (2. auch Picc.), 2 Ob. (2. auch E.H.), 2 Klar. (2. auch Bassklar.), 2 Fag. (2. auch Kfag.), 4 Hr., 2 Trp., 2 Pos., Pauke, Perc. (1-2 Spieler), Hrf., Streicher

Auftragswerk der Deutschen Oper am Rhein, Duisburg/Düsseldorf in Kooperation mit der Oper Dortmund und der Oper Bonn, UA: 26.02.2015 (Foto: Deutsche Oper am Rhein)

Zur Biographie des Komponisten

 


Elisabeth Naske: Der satanarchäolügenialkohöllische Wunschpunsch

Familienoper nach Michael Ende

Libretto: Theresita Colloredo

Der böse Zauberer Beelzebub Irrwitzer und die hinterhältige Hexe Tyrannja Vamperl haben ein großes Problem: Das Jahresende naht und sie haben ihr Soll an bösen Taten noch nicht vollbracht. Das wird seiner Höllischen Exzellenz sicherlich nicht gefallen! Ihre letzte Chance ist der satanarchäolügenialkohöllische Wunschpunsch. Doch Kater Maurizio und der Rabe Jakob Krakel verhindern in letzter Minute, dass der Punsch aller Pünsche die gewollte Wirkung erzielt.

„Michael Endes Geschichte hat mich sofort musikalisch inspiriert. Schon das Zauberkabinett eröffnet eine ganz eigene Klangwelt, dazu gibt es vier starke Charaktere, die viel musikalisches Potential besitzen, und eine sehr spannende Handlung: beste Voraussetzungen also für eine musiktheatralische Umsetzung. Die Musik soll ja immer mehr und kann mitunter auch anderes erzählen als der vertonte Text. Das bietet sich gerade bei diesem Stück an, denn seine Dramaturgie beruht ja gerade auf dem eklatanten Widerspruch von Sein und Schein, ein Widerspruch, der sich in der Wirkung des Wunschpunsches exemplarisch verdichtet. Die beiden Parteien täuschen sich gegenseitig in ihren geheimen Plänen und Aktionen. Genau da kann die Musik ansetzen und Nichtausgesprochenes subtil und witzig verdeutlichen.“ (ELISABETH NASKE)

BESETZUNG:

Professor Doktor Beelzebub Irrwitzer - Bariton
Tyrannja Vamperl - tiefer Mezzo oder Alt
Maurizio di Mauro - Tenor
Krista Krakel, Vamperls Krähe - Sopran
Maledictus Made - Bass
Der heilige Sylvester - Bass 
(Made und Sylvester als Doppelrolle aufführbar)

Orchesterbesetzung 
2 Fl. (auch Picc.), 2 Ob. (auch E.H.), 2 Klar., 1 Fag., 2 Hr. in F, 1 Trp. in C, 1 Tb., Perc. (2 Spieler), Klav. und Org. (Synth.), 6 Vl. I, 5 Vl. II, 4 Vle., 3 Vlc., 2 Kb. 

UA: Luzerner Theater, 05.06.2014 (Regie: Dominique Mentha, musikalische Leitung: Michael Wendeberg) (Foto: Luzerner Theater)

ELISABETH NASKE studierte Violoncello bei Heidi Litschauer am Mozarteum Salzburg und am Konservatorium Basel in der Konzertklasse von Thomas Demenga, wo sie 1987 das Konzertreifediplom erhielt. Sie war Mitglied des Gustav Mahler Jugendorchesters unter der Leitung von Claudio Abbado, Vaclav Neumann u. a. und spielte unter Sándor Végh in der Camerata Academica Salzburg. Von 1998 bis 2003 nahm sie Kompositionsunterricht bei Tristan Schulze in Wien. Mit der Vertonung des „Kleinen Ich-bin-Ich“ von Mira Lobe im Jahr 2001 begann ihre Tätigkeit im Bereich des Musiktheaters für Kinder und Jugendliche. Opernaufträge („Die feuerrote Friederike“, „Die Omama im Apfelbaum“, „Die rote Zora“), CD- und DVD Produktionen folgten. Ihre Werke werden u. a. an der Staatsoper Wien, der Komischen Oper Berlin, dem Theater am Gärtnerplatz München aufgeführt.

 


Jakob Vinje: Prinzessin Anna oder Wie man einen Helden findet

Kinderoper nach dem gleichnamigen Bilderbuch von Susann Opel-Götz / Libretto: Wolfgang Adenberg

Als der alte König in Rente geht, bekommt Prinzessin Annabel von ihm das halbe Königreich. Wieso nur das halbe?, fragt Annabel empört, denn sie ist es gewöhnt, stets das Ganze vom Besten, Größten und Schönsten zu bekommen!
Zu Wolfgang Adenbergs temporeichem und kurzweiligem Libretto hat Jakob Vinje eine abwechslungsreiche und agile Musik erfunden. Insbesondere die Gesangslinien sind sehr virtuos gehalten und entsprechen dem Charme des Textes kongenial. Die in sich reich differenzierte gestische Qualität der Musik lässt dabei die einzelnen Charaktere und die Situationen, in die sie geraten, plastisch hervortreten.

Empfohlen ab 6 Jahren, UA: Theater Nordhausen 2011 (Regie: Bianca Sue Henne)

Foto: Kinder- und Jugendtheater Speyer 

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Walter Kiesbauer:
Hier kommt der Franz!

Familienkonzert von Walter Kiesbauer nach Christine Nöstlinger
für Kinder ab 5 Jahren

Schlimm genug, dass die Mama einfach so die Lieblingshose vom Franz hergegeben hat (angeblich sei sie zu klein geworden!), aber als dann wirklich niemand Verständnis für die gerechte Wut vom Franz zeigt, da hat er genug von dieser Familie! Er wird zur Oma ziehen! Die Oma wohnt seit einiger Zeit im Altersheim und der Weg dorthin wird dem Franz doch ein bisschen lang und unheimlich. Endlich angekommen, warten dort leider gleich neue Schwierigkeiten auf ihn.

ZUR FORM

Die Geschichte mit der Hose "beinhaltet alles, was dem Franz an Ungerechtigkeit in dieser Welt widerfahren kann", sagt Walter Kiesbauer: "Mit dieser Hose fängt alles an, das Zerwürfnis mit der Welt."

In dieser musikalischen Adaption ist kein Platz für Kitsch und heile Kinderwelten. Franz und sein spezieller Blick auf die Welt, seine Probleme und Ängste - sie werden einfühlsam und zupackend beschrieben. Mit dabei ist ein wandlungsfähiger Erzähler, der das Publikum mit einbezieht, der dem Franz ein Freund, aber auch sein Gewissen sein kann. Er schlüpft bei Bedarf auch in verschiedene Rollen, manchmal sogar alle auf einmal... Franz wird dargestellt von einem Schauspieler, der zeigt, wie Franz mit den Widrigkeiten, die das Leben für ihn bereit hält, auf seine gewitzte Art fertig wird. Das Orchester liefert dazu den richtigen Soundtrack, mal rockig laut, mal als leise Untermalung des Geschehens. Stimmungsausschläge von großen dramatischen Ausbrüchen bis hin zu klagender Einsamkeit, eine instrumentale Vielfalt, die von der Klangschönheit eines einzelnen Instruments bis hin zur geballten Wucht eines kompletten symphonischen Orchesterapparats reicht, schaffen die musikalische Grundlage für ein eindrückliches Familienkonzert.

BESETZUNG

2 Darsteller (Erzähler, Franz)

Flöte (auch Piccolo), Oboe (auch Englisch Horn), Klarinette (auch Alt-Saxophon, Bassklarinette), Fagott, Trompete, Horn in F, Posaune (Tenor), Tuba, Klavier, Harfe, Banjo, Schlagwerk (Drumset, 3 Pauken), Perkussion (Ratsche, Cymbel, Tambourine, Tamtam, Kastagnetten, Triangel, Lotusflöte), Mallets (Vibraphon, Glockenspiel, Xylophon), Violine 1, Violine 2, Viola, Cello, Kontrabass

 


Salah Naoura / Thomas Sutter:
Matti und Sami und die drei größten Fehler des Universums

Musik und Libretto von Thomas Sutter

2 D - 2 H
2 Gitarren, E-Bass, Percussion

empfohlen für Kinder ab 8 Jahren
UA: ATZE Musiktheater, Berlin, 09.01.2015

Matti kann es einfach nicht glauben: Die Erwachsenen lügen, dass sich die Balken biegen! Sein Vater behauptet sogar, dass er einen gut bezahlten neuen Job in der Schweiz habe, mit einem Haus am See. Und das bloß, um seinen Bruder zu beeindrucken. Da ist es nur verständlich, dass Matti alle Hände voll zu tun hat, diese Fehler in seinem Universum wieder zu korrigieren. Leider verstrickt er sich dabei selbst in die eine oder andere, sagen wir, Halbwahrheit... Das Lügengebäude wird immer größer, bis es schließlich die Gestalt eines Traumhauses in Finnland annimmt, das es gar nicht gibt.

"Salah Naoura denkt sich nicht nur überraschende, komische Situationen aus und schreibt witzige, pointierte Dialoge; genauso wichtig ist, dass er wunderbar schrullige Figuren schafft." (LUCHS Preis)

Thomas Sutter ist Theaterautor, Regisseur, Schauspieler, Komponist und Musiker. Seit 15 Jahren ist er Intendant des Berliner ATZE Musiktheaters und hat seit 1996 knapp 20 Theaterstücke geschrieben, die zum Teil bis heute im eigenen Haus in Berlin oder deutschlandweit auf Tournee gespielt werden. Zuvor war er von 1985 bis 1995 als Komponist, Songschreiber und Frontmann der von ihm gegründeten ATZE Band im gesamten Bundesgebiet erfolgreich.

 


Martin Zels: morendo oder Das Vergehen des Don Carlo Gesualdo

Theater mit Gesang

In einer Zeit, in der die barocke Mode schon machtvoll in der musikalischen Welt Italiens Einzug hielt, komponierte Carlo Gesualdo (1566-1613) noch immer im alten Stil der Renaissance, reizte aber darin seine Technik in kontrapunktischer und textlicher Hinsicht so weit aus, dass man sich beim Hören nicht selten an die klassische Moderne des 20. Jahrhunderts erinnert fühlt.
Doch Gesualdo fasziniert uns nicht nur durch seine gewagte und überirdisch schöne Musik, sondern als Verbrecher aus Leidenschaft. Nie wollte er etwas anderes machen als Musik. Und musste doch per Gesetz plötzlich sein, was er nicht wollte und nicht sein konnte: Fürst. Er heiratet, zeugt einen Thronfolger, versucht mehr schlecht als recht die Geschäfte zu führen. Und verzweifelt immer mehr daran, dass ihm für seine Musik keine Zeit bleibt. Als ihn seine Frau betrügt und ihn damit zum Gespött der Stadt macht, bricht seine mühsam zur Schau gestellte Fassade zusammen: Vom Wahnsinn getrieben tötet er sie und den vermeintlichen Liebhaber kaltblütig und verlangt von der Kammerdienerin auch den Sohn zu töten. „Wir sind, wer wir sein wollen“ ist der zentrale Satz dieses Stückes, das einen Menschen zeigt, der es nicht schafft, zu sein, wer er sein will und der daran so irre wird, dass er sich aus allen menschlichen Bezügen heraussetzt. In einer freien Phantasie über die historische Tragödie gelingt es Martin Zels die bis heute aktuelle Gratwanderung zwischen Sozialität und Individualismus, zwischen Willensfreiheit und Verantwortung präsent und atmosphärisch darzustellen. Gesualdos Lust an seiner eigenen Kreativtät kann uns dabei trotz seines menschlichen Scheiterns einen Weg weisen auf der Suche nach denjenigen, die wir sein wollen.
Die obligate Verwendung eines mehrstimmigen acapella Gesangs verschafft dabei atmosphärische Dichte und groß Nähe zur Innen- und Außenwelt des verzweifelten Carlo Gesualdo.

Frei zur UA
Zur Besetzung

 


Otfried Preußler: Der Räuber Hotzenplotz - Eine musikalische Gaunerjagd

Foto: Oliver Fantitsch, Schmidt Theater

Musik: Martin Lingnau
Libretto: Heiko Wohlgemuth

Der Mann mit den sieben Messern und der Pfefferpistole, der gefährliche Räuber Hotzenplotz hält die Welt in Atem! Wachtmeister Dimpfelmoser ist machtlos, denn nichts ist vor dem berüchtigten Gauner sicher, überall lauert er auf Beute und er ist dabei nicht zimperlich: Heute raubt er sogar Großmutters Kaffeemaschine, die Kasper und Seppel ihrer Oma zum Geburtstag geschenkt haben. Aber das hätte er besser nicht getan, denn die beiden Buben schwören Rache. Sie greifen zu einer List und fast scheint ihr Plan aufzugehen. Doch ganz so dumm ist der Räuber leider nicht und schon sitzen Kasper und Seppel in seiner Falle. Gut, dass sie vorher noch ihre Mützen getauscht haben. So verkauft der Hotzenplotz nämlich irrtümlich den gewieften Kasper an seinen Freund Petrosilius Zwackelmann. Kasper gelingt es dort, die Fee Amaryllis zu befreien und gemeinsam legen sie dem fiesen Gaunerduo das Handwerk. Wachtmeister Dimpfelmoser hat indessen tapfer der Großmutter beigestanden - und dabei eventuell dem Himbeergeist etwas zu stark zugesprochen...
Die Musik von Martin Lingnau zeichnet sich auf der einen Seite dadurch aus, dass sie ungemein eingängig ist. Auf der anderen Seite wählte Lingnau Anleihen bei der Jahrmarktsmusik und erreichte so eine optimale Verknüpfung zum klassischen Kasperle-Theater eines „Räuber Hotzenplotz". Die Lieder sind für singende Schauspieler komponiert.

UA: Schmidt Theater, Hamburg, 2011
Empfohlen ab 5 Jahren
Besetzung:
3 D - 4 H
Fee / Großmutter / Unke : Sopran
Hotzenplotz : tiefer Bariton
Kasper : Tenor
Seppl : Tenor
Zwackelmann : Baritenor
Perc., Git./Mand., Klav./Keyb., Kb.