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Musiktheater/Kinderoper

Docampo, Valeria / Lestrade, Agnès de / Zels, Martin

Die große Wörterfabrik - Kammeroper

von Martin Zels nach dem Bilderbuch von Agnès de Lestrade und Valeria Docampo

Im Land der großen Wörterfabrik werden die Wörter industriell gefertigt und verlassen als teure Waren die Fabrikhallen. Und weil leider nicht alle Menschen das nötige Geld haben, um sich wortreiche Sätze oder gar Geschichten zu kaufen, wird in diesem Land überhaupt sehr wenig gesprochen. Wer gar kein Geld hat, der durchsucht die Abfalleimer nach weggeworfenen Wörtern. Aber natürlich findet sich dort nur Wertloses wie "Hundekacka" oder "Hasenpipi". Auch im Schlussverkauf sieht es nicht viel besser aus: Denn wann kann man schon „Bauchredner” oder "Zierhasel" gebrauchen? Manchmal fliegen ein paar Wörter durch die Luft und die Kinder fangen sie mit Schmetterlingsnetzen. Auf diese Weise hat Paul "Kirsche", "Staub" und "Stuhl" gefangen. Drei Wörter, die er Marie zum Geburtstag schenken will. Eigentlich würde er ihr gerne sagen, dass er sie sehr lieb hat. Aber dafür hat er leider nicht genug im Sparschwein. Dumm nur, dass auch Oskar in Marie verliebt ist! Oskars Papa hat nämlich schrecklich viel Geld und daher kann Oskar Marie auch eine famose Liebeserklärung mit mehreren ganzen Sätzen machen – die kostet ein Vermögen! Das ist niederschmetternd. Doch Paul nimmt seinen ganzen Mut zusammen und flüstert Marie seine drei kleinen Wörter zu. Marie hat gar keine Wörter, aber sie gibt Paul einen sanften Kuss auf die Wange.

"Die zentrale Idee dieser Komposition folgt dem Buch mit dem Entwurf einer ausschließlich musikalisch erbauten Welt, in der das gesprochene Wort plötzlich zum ungewohnten, aber kostbaren Fremdkörper wird. Der Spannungsbogen der Musik reicht von sehr fragilen, bisweilen rezitativartigen Passagen über stark szenenorientierte Nummern bis zu teils gewaltigen Klanggebäuden der Loopstation. Das monströse Motiv einer Wörterfabrik findet hier also in einer Art "Tonfabrik" seine musikalische Entsprechung.
Beinahe durchgehend steht die meist liedhafte Partie des Countertenors/der Mezzosopranistin im Zentrum dieses musikalischen Erzähltheaters. Neben ihrer meist erzählenden Funktion sind die instrumentalen Partien im Charakter immer wieder deutlich mit den Protagonisten des Stückes verbunden. So zeigt sich der sehr unterschiedliche Reichtum der Figuren: einer plappernden, häufig lauten Tonsprache des Oskar steht die empfindsame, aber eher spärliche Poesie von Paul und Marie gegenüber."

(Martin Zels)

 

Besetzung:

Erzähler - Countertenor/Mezzosopran
Instrumentalbesetzung:
Perc. (Marimbaphon, Vibraphon, Gong, Tamtam, Große Trommel, Kleine Trommel, 2 Temple Blocks, Triangel), Loopstation, Vl., Vlc.Kleine chorische Passagen enthalten

Die UA sah eine Besetzung in Doppelrolle der Spieler/Musiker vor: Erzähler / Countertenor, Paul / Violine Marie / Violoncello, Oskar / Perkussion
Eine fünfte Spielerin zeichnete Sandbilder und war in kleineren, meist stummen Rollen auch als Darstellerin zu sehen. Daher rühren bisweilen 5-stimmige vokale oder instrumentale Passagen, die aber jederzeit auf eine 4-stimmige Struktur verkürzt werden können.

 

 


Besetzung:
Alter: empfohlen ab 7
Uraufführung: 04.10.2013, Theater Pfütze, Nürnberg (Musikalische Leitung: Martin Zels, Regie: Marcelo Díaz)

Textbuch:

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