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Programm für Schulen und Amateure

Anklicken und Stücke finden...viel Spaß!

In 3 Schritten zum Aufführungsrecht:

1. Bestellen Sie kostenlose Ansichtstexte (pdf-Datei) und wählen Sie ein Stück aus.

2. Füllen Sie bitte
diesen Antrag aus, drucken ihn und schicken ihn unterschrieben an den Verlag (gern auch eingescannt per E-Mail oder Fax).

3. Sie erhalten eine Rechnung über die Textlizenzen und die Aufführungsgebühr zur Überweisung.

Konditionen für Schulen

Sie haben noch Fragen? Kontaktieren Sie uns: kindertheater(at)vgo-kindertheater.de

Schulmusicals

 

Premieren

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Frequently Asked Questions

Was bedeutet es, wenn ein Werk 'urheberrechtlich geschützt' ist?

Alle Werke, deren Schöpferinnen und Schöpfer noch nicht länger als 70 Jahre tot sind, unterliegen dem Urheberrechtsschutz. Urheberrechtlich geschützte Werke dürfen nicht ohne Zustimmung der SchöpferInnen bzw. deren Vertretung inhaltlich oder formal verändert werden. Sie gelten als geistiges Eigentum, das gilt auch für die einzelnen erfundenen Figuren, die in Werken vorkommen. So ist z.B. der „Räuber Hotzenplotz“ eine Erfindung seines Autors Otfried Preußler.
Zu jeder öffentlichen Verwertung geschützten geistigen Eigentums ist die Zustimmung der AutorInnen bzw. deren Erben oder Vertretungen notwendig. Jede öffentliche Wahrnehmbarmachung – z.B. die Aufführung eines Theaterstücks oder eines Musikstücks, der Abdruck eines Werkes etc. – ist gebührenpflichtig. Diese Gebühr nennt man Tantieme.
Das Urheberrecht erlischt im Folgejahr des 70. Todesjahres der UrheberInnen.

Was bedeutet 'öffentliche Verwertung' im Zusammenhang mit dem Schultheater?

Öffentlichkeit besteht im Schultheater bereits, wenn Eltern oder SchülerInnen anderer Schulen anwesend sind. Die Tantiemenpflicht ist dabei unabhängig davon, ob mit der Aufführung ein finanzieller Profit erzielt wird, ob also z.B. Eintritt erhoben wird. Tantiemepflichtig ist schlicht die Nutzung an sich des geschützten Stoffes oder Werkes – bezahlt wird schlicht die Nutzung des geistigen Eigentums anderer. Unerheblich ist auch, ob das Werk zu einem gemeinnützigen Zweck aufgeführt wird.

Wie hoch sind die Tantiemen?

Im Schultheater berechnen wir als Tantieme für die erste Aufführung 70,-- EUR und für alle weiteren Aufführungen 50,-- EUR (zuzüglich 7% MwSt.).
Private und freie Theater sowie Amateurbühnen bezahlen je nach Größe des Hauses zwischen 70,-- EUR pro Vorstellung und 10% der Roheinnahme.

Warum muss für die Nutzung von Musikmaterial extra bezahlt werden?

Die Erstellung von Musikaufführungsmaterial (Partitur, Einzelstimmen, Klavierauszug) ist für den Komponisten und den Verlag sehr kosten- und zeitintensiv. Mit der Mietgebühr für Notenmaterial wird die besondere Leistung des Komponisten abgegolten.

Darf ein urheberrechtlich geschützter Text geändert werden?

In Absprache mit den UrheberInnen oder ihren Vertretungen – jedoch nur in Absprache! – dürfen aufführungsnotwendige Änderungen gemacht werden: Kürzungen zum Beispiel oder Umbesetzungen, manchmal auch Änderungen des Ortes und der Zeit der Handlung. Unzulässig sind jedoch Eingriffe in die grundlegende Handlungsstruktur (die Abfolge der Ereignisse), in den formalen Stil eines Werkes (Sprache und Rhythmus) sowie in die Charakterisierungen der Figuren eines Stückes. Wird ein Schauspiel z.B. als Figurentheater oder als Schattenspiel aufgeführt, so dürfen auch in diesem Fall notwendige Änderungen gemacht werden.

Ist ein Text tantiemefrei, wenn man das urheberrechtlich geschützte Werk frei bearbeitet hat und auch ein anderer Titel gewählt wird?

Solche Bearbeitungen sind in der Regel nicht zulässig. Der Schutz eines Werkes bezieht sich nicht nur auf seine wörtliche Form, sondern auch auf seinen Inhalt als solchen, sozusagen den Plot der Geschichten. Eine Geschichte, z.B., mit dem Titel „Karl und der Räuber Plotzenpitz“, die von einem bösen Räuber Plotzenpitz handelt, der einer alten Tante die Gießkanne stiehlt und dann von zwei Jungen namens Karl und Hannes durch einen Trick in seiner Höhle aufgespürt und überlistet wird (usw.) stellt daher eine Verletzung des Urheberrechts von Otfried Preußler dar. Ebenso stellt es eine Verletzung dar, wenn ein Stück „Der Räuber Hotzenplotz“ heißt, dann aber eine ganz andere Geschichte erzählt wird. Beides, die ursprüngliche Handlung in ihren Details und ihrer Grundstruktur sowie der Titel oder der Name von Figuren sind urheberrechtlich geschützt.

Werke, die rechtlich geschützte Werke zu deutlich kopieren, nennt man Plagiate. Für ein Plagiat können die PlagiatorInnen rechtlich belangt werden.
Eine freie Bearbeitung, die nicht mehr als Plagiat bezeichnet werden kann, muss gegenüber dem Originalwerk eine deutlich erkennbar und sehr weitreichende Ferne aufweisen.

Was macht ein Theaterverlag?

Ein Theaterverlag nimmt die Rechte von Dramatikerinnen und Dramatikern wahr. Er sorgt für die Vervielfältigung der Stücktexte sowie für den Abschluss von Aufführungsverträgen. Den Autor/innen gegenüber agiert ein Theaterverlag als Lektorat, den Bühnen gegenüber stellt er das Aufführungsrecht zur Verfügung. Zu den Aufgaben eines Theaterverlages gehört es, sowohl die Interessen der Autor/innen als auch der Bühnen zu schützen. Die Werke müssen vor entstellenden Eingriffen bewahrt werden. Die Bühnen, die ein Aufführungsrecht angefragt haben, müssen sicher sein können, dass nicht zugleich andere Theater in naher Umgebung das gleiche Stück spielen.

Warum werden Textvorlagen von Theaterstücken nicht als Word-Dokumente z.B. per E-Mail verschickt?

Theaterstücke werden oftmals von Inszenierung zu Inszenierung anders interpretiert, gekürzt oder umbesetzt. Diese Änderungen müssen jedoch mit den UrheberInnen bzw. deren Vertretung, also den Verlagen, abgesprochen werden. Denn die Texte sind in der bestehenden Form rechtlich geschützt. Es ist Aufgabe des Verlages den Text in seiner jeweiligen bestehenden Form zu schützen. Daher können wir die Texte nicht in Word-Dokumenten zur Verfügung stellen, in denen sie beliebig verändert werden könnten.