Verlag für Kindertheater

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Märchen

Fatima und der Traumdieb

von Rafik Schami

Für die Bühne bearbeitet von Jürgen Popig

Ein verschlagener Schlossherr stiehlt die Träume seiner Knechte. Auch Fatimas Bruder Hassan ist ihm zum Opfer gefallen. Eine ganze Goldmünze hat der Schlossherr Hassan versprochen, wenn er ihm eine Woche lange dienen kann, ohne sich ein einziges Mal zu ärgern. Andernfalls seien die Münze und seine Träume verwirkt. Am letzten Tag  reizt der Schlossherr Hassan so sehr, dass dem schließlich der Kragen platzt. Doch der hinterhältige Dieb hat die Rechnung ohne Fatima gemacht! Das gewitzte Mädchen zieht aus, um Hassans Träume zu befreien. Sie schlägt den Schlossherrn mit seinen eigenen Waen: Zug um Zug ärgert sie ihn auf höchst einfallsreiche Weise. Bis der Schlossherr vor Ärger platzt.

Mit Mut und Witz besiegt das kleine Mädchen hier den Bösewicht. Doch Rafik Schami erzählt nicht nur ein Märchen mit einer patenten Heldin. Er erzählt davon, dass ein Mensch, dem die Träume gestohlen werden, den Lebensmut verlieren muss. Nur wer träumt, kann Neues erschaen, kann sich den Fährnissen des Lebens zuversichtlich stellen. Fatima rettet die Phantasie!

Rafik Schami erzählt von der Armut und dem Mut, von starken Mädchen und hilfsbedürftigen Jungen. Er vereint und verteidigt in seiner Literatur Poesie, Emanzipation und (Selbst-)Aufklärung: "Rafik Schami kann mit Worten zaubern."
(Andrea Huber, DIE WELT)

Bearbeitung: Jürgen Popig
Besetzung: 2 Dame(n) , 2 Herr(en) , 6 Darsteller/innen, mind. 2 D - 2 H
Alter: empfohlen ab 6


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