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Kästner, Erich

Die Schule der Diktatoren

Eine Komödie in neun Bildern

Vier anonyme Drahtzieher präsentieren dem Volk einen Diktator, der in Wahrheit aber nichts anderes als ein lenkbares Werkzeug ist. Um durch Attentate oder plötzlich auftretende Launen ihrer menschlichen Marionette nicht in Verlegenheit gebracht zu werden, gründen die Großen Vier eine Schule, in der Diktatorennachwuchs ausgebildet wird. So kann jederzeit - vom Volk unbemerkt - ein Diktator gegen den nächsten ausgetauscht werden.

"Dieses Buch ist ein Theaterstück und könnte für eine Satire gehaltenwerden. Es ist keine Satire, sondern zeigt den Menschen, dersein Zerrbild eingeholt hat, ohne Übertreibung. Sein Zerrbild istsein Porträt. Kann ein solches Stück herkömmlich dankbare Rollenhaben? Nein. Einen nuancierenden, die Figuren unterscheidendenDialog? Nein. Eine Entwicklung der Charaktere? Nein. TragischeKonflikte? Nein! Dergleichen lässt der degradierte, der auf den Hinterbeinentanzende Mensch nicht zu. Größe und Schuld, Leid undLäuterung, Wahrzeichen einer edlen Dramaturgie, liegen im Staub.Man muss es beklagen, doch zuvor muss man es bemerken.Dieses Buch ist ein Theaterstück, und zwar, wollte man es etikettieren,eine Haupt- und Staatsaktion. Eine blutigburleske Diktaturwird durch eine tugendhafte Rebellion beseitigt. Dann wird derRebell ermordet, und die nächste Diktatur etabliert sich. Er war fürsie nur das Vehikel. Er war ihr Trojanischer Esel. - Zwei Regierungenwerden gestürzt, und beide nach den klassischen Regelndes Staatsstreichs. Doch zu den alten gesellen sich neue Methoden.Auch der Bürgerkrieg kennt moderne Waffen. Sprach früher einTribun zu fünftausend Männern, so sprach er zu fünftausend Männern.Spricht er heute zu zehn Millionen, so spricht er entwederzu zehn Millionen oder, wenn in der Tonkabine an einem Knopfgedreht wird, zu niemandem. Er ist besiegt und weiß es nicht. Erglaubt zu leben und ist tot. Die Technik des Staatsstreichs hat mitdem Staatsstreich der Technik zu rechnen.Dieses Buch ist ein Theaterstück und hat ein Anliegen. Der Plan istzwanzig Jahre alt, das Anliegen älter und das Thema, leider, nichtveraltet. Es gibt chronische Aktualitäten."
Erich Kästner, München, 1956

"Das oft gesuchte politische Stück, das trotzdem unterhaltsam ist - hier ist es."
Wolfgang Drews, FAZ

 

 


Besetzung: 4 Dame(n), 10 Herr(en),
Uraufführung: 25.3.1957, Münchner Kammerspiele

Textbuch:

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