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Heinrich, Finn-Ole

Ein Helm

Kurzdrama

Ein Junge setzt einen Helm auf. Er wird ihn erst abnehmen, wenn die Dinge wieder sind, wie sie sein sollen. Zur Bekräftigung legt er noch eine Kette ums Kinn. Das hält - helmhart. Er erträgt den Spott in der Schule, die Auseinandersetzungen in der Familie, er findet keinen Job, bleibt allein, wird sonderbar. Aber er gibt nicht auf, denn er hat seinem toten Vater ein Versprechen gegeben. 

Ein kurzer Monolog, der mit atemberaubender Konsequenz vorführt, dass die Zeit eben nicht alle Wunden heilen kann, sondern dass es Verletzungen im Leben gibt, die uns vollständig aus der Bahn werfen. Der Helmträger hat sich in seine Entscheidung verbissen, er kann nicht mehr davon ablassen, denn das hieße zugleich, den Kindheitsglauben daran zu verlieren, dass es im Leben eine richtige Ordnung gibt und eine Katastrophe ungeschehen gemacht werden kann. Wir wissen, dass das nicht stimmt. Aber wir möchten es trotzdem glauben. Und so betrachten wir diesen Menschen mit Mitgefühl und unbehaglicher Belustigung, der da leidet und doch in seinem würdevollen Irrsinn den behelmten Kopf hochhält. "Sympathie" ist, schreibt Ivan Nagel, "Liebe Gottes zu den Leidenden und Liebe des Komikers zu seiner Bühnenfigur".


Besetzung: 1 Herr(en),
Alter: empfohlen ab 12
Uraufführung: UA: Theater Hagen, 04.03.2016, Regie: Werner Hahn

Textbuch:

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