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Nilsson, Per

So lonely

"18:47 Gedacht: Wahrscheinlich kommt sie nicht."

Die erste Einstellung: es ist Samstagabend; ein Junge sitzt allein in einer Wohnung vor einer Reihe von Gegenständen, neben ihm steht ein schweigendes Telefon.
So beginnt die Erzählung einer Liebe, einer unglücklichen Liebe. Station für Station lässt der Junge sie Revue passieren, als drehe er tatsächlich einen Film. Jedes Ereignis wird in der Kameraeinstellung schmerzhaft deutlich – all die Andeutungen des Mädchens Ann-Katrin zum Beispiel, die er so gerne überhören wollte. Ann-Katrin, die er Herztrost nennt, seine erste Liebe! Mit der er seine erste Nacht erlebt hat, der keine weiteren folgen sollten, weil Ann-Katrin es eigentlich schon von Anfang an gesagt hat. Der Junge zerstört nacheinander alles, was ihn mit dem Mädchen verbindet, alle Gegenstände, die eine gemeinsame Vergangenheit symbolisieren und die für ihn nur noch Symbole seiner enttäuschten Liebe sind. Am Ende der Reihe stehen die blauen Tabletten, die er schlucken wird, damit sie sehen soll, wie sehr er sie geliebt hat.
Zoom: das Telefon schweigt noch immer.
„So lonely“ ist das Drehbuch einer ersten großen und jungen Liebe. Die beiden Hauptfiguren sind überhaupt nicht cool oder abgeklärt, ebenso wenig ist es ihre Sprache. Der Junge trägt sein Herz auf der Zunge und in der offenen Hand zugleich. Er zitiert nicht nur ohne Scheu seine eigenen Gedichte, sondern verschweigt überhaupt keine einzige der scheinbaren Peinlichkeiten, die uns plötzlich unterlaufen, wenn wir ganz unerfahren mitten in die großen Gefühle geraten. „So lonely“ ist also im besten Sinne ein ‚untypisches’ Jugendstück; es handelt nicht von Gewalt oder misslingender Ichwerdung. Es handelt von der Liebe und der Suche nach des Herzens Trost.
„Nicht nur die wundervoll-traurige Liebesgeschichte macht [diese Geschichte] so lesenswert, sondern auch ihre außergewöhnliche Darstellung: das Abwechseln des gegenwärtigen Geschehens mit den Rückblicken, das filmische Erzählen, die vielen Vorverweise, Verrätselungen und intertextuellen Bezüge.“ (Lesebar) In der Bearbeitung von Michael Müller liegt „So lonely“ nun erstmals auch als deutschsprachiger Theatertext vor. 

Uraufführung am GRIPS Theater, 12.05.2011
Publikum und Presse waren sich an diesem Abend einig. "Besser kann die Ära Volker Ludwig am Grips nicht zu Ende gehen, als mit diesem intelligenten, berührenden, schauspielerisch so leichten Jugendstück "So lonely", schrieb Christian Rakow in der Berliner Zeitung (16.05.2011). Und Patrick Wildermann lobt im Tagesspiegel (16.05.2011): "Regisseurin Franziska Steiof erzählt mit Herz und ohne Pathos vom Sturz ins Bodenlose. Vom Liebenskummer, der immer schmerzt, aber beim ersten Mal Vernichtung bedeutet."

Die Inszenierung des GRIPS Theaters gewann den IKARUS 2011
(Auszeichnung für herausragende Berliner Theaterinszenierungen für Kinder und Jugendliche)
Aus der Begründung der Jury:
 "Mit großem Verständnis für die Ängste und Sehnsüchte Jugendlicher wird hier Theater betrieben, das zu jeder Zeit seine Figuren ernst und in Schutz nimmt und doch die nötige Leichtigkeit im Spiel nie vermissen lässt."

Leseprobe


Bearbeitung: Müller, Michael
Besetzung: 1 Dame(n), 1 Herr(en),
Alter: empfohlen ab 14
Uraufführung: GRIPS Theater Berlin, 12.05.2011
Regie: Franziska Steiof
Preise und Auszeichnungen: Das Buch von Per Nilsson erhielt 1997 den Deutschen Jugendliteraturpreis

Textbuch:

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