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Baltscheit, Martin

Tote Pinguine schmecken nicht

Die Tanzbären sind längst nicht mehr so gelenkig wie in jungen Jahren und einem flotten Tänzchen helfen sie schon mal mit ein paar Schlucken aus der Pulle nach. Schnell werden es ein paar mehr - so steigt die Laune, sinkt die Hemmschwelle. Die Pinguingeschwister Ping und Pong wissen genau, dass sie ihren Eltern jetzt besser aus dem Weg gehen. Und auch am nächsten Morgen sollten sie sich möglichst dünn machen, denn ein Katerfrühstück kann nicht selten in Gebrüll und Tritte ausarten. Vielleicht waren ja die Tanzbären früher auch mal nette Pinguine - oder zumindest nette Bären. Ping und Pong aber können es nicht mehr recht glauben. Und nachdem ihre Eltern sie in kalter Nacht einfach vor verschlossener Tür sitzenlassen, weil sie gerade einen Rausch ausschlafen müssen, da reicht es den beiden. Sie hauen ab, nehmen den nächsten Dampfer und träumen von einem besseren Leben.

Kinder drogensüchtiger Eltern müssen zu schnell erwachsen werden. Sie leben in großer Ungewissheit und meist in ständiger Angst - vor möglicher physischer Gewalt, aber auch in der Angst, ihre geliebt-gehassten Eltern zu verlieren. Und sie schämen sich. Martin Baltscheit nähert sich dem Thema behutsam und in starken Bildern. Er schafft Distanz durch die Verkleidung in Tiercharaktere - Distanz, die dem Zuschauer jedoch eine große Nähe erlaubt.


Besetzung: 3 Dame(n), 2 Herr(en),
Alter: empfohlen ab 8
Uraufführung: 01.06.2014, lutzhagen / Theater Hagen, Regie: Miriam Michel

Textbuch:

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