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Premieren

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Fontane, Theodor / Schroeder, Stefan

Effi Briest

Nach Theodor Fontane

 

"Die Frage ist doch nicht, wie man sterben,
sondern wie man hier leben soll."

Effi Briest ist 17, als die Heirat mit dem viel älteren Baron von Innstetten arrangiert wird. Sie fühlt sich in ihrem neuen Zuhause und in ihrer neuen Rolle nicht wohl, bräuchte Aufmerksamkeit und Liebe. Doch Innstetten behandelt sie wie ein Kind, er will sie erkennbar "erziehen". So stürzt sich Effi in die Arme des Majors und Lebemannes Crampas, mit dem sie körperliche Lust und geistige Lebendigkeit erlebt. Als diese Affaire Jahre später bekannt wird, tötet Innstetten den Major im Duell und verstößt seine Frau, weil es das "Gesellschafts-Etwas" so fordere. Auch ihre Eltern brechen aus Sorge um gesellschaftliche Ächtung den Kontakt zu ihr ab. Allein gelassen und von ihrem Kind ferngehalten, zerbricht Effi. Als ihre Eltern sie drei Jahre später doch noch nach Hause holen, ist es bereits zu spät.

Theodor Fontane zeigt in seinem wohl berühmtesten Roman schonungslos, wohin das blinde Ausagieren  gesellschaftlicher Normen und Zwänge führen kann. Innstetten und die Briests verhalten sich streng rollenkonform, negieren damit kategorial das individuelle Streben nach Glück und verweigern die kritische Reflektion auf die Sinnhaftigkeit dessen, was einmal als "das Richtige" festgelegt worden ist. Sie wissen jederzeit genau, was sie tun, ja, sie leiden sogar selbst unter der Brutalität, mit der sie gegen die Abweichlerin vorgehen müssen. Effi bezahlt diese Borniertheit mit dem Leben. Die einzige Strafe derer von Innstetten und Briest ist es, dass sie am Ende mit sich allein bleiben müssen. Ihr Bedauern ist so nichtssagend wie ihr ganzes Leben. Auf der Folie des ausgehenden 19. Jahrhunderts entwickelt sich eine zeitlose Geschichte um den Widerstreit zwischen Gefühl und gesellschaftlichem Zwang, an dem ein junger Mensch zugrunde geht.

 

Besetzungsliste


Besetzung: 2 Dame(n), 4 Herr(en),
Alter: empfohlen ab 14
Länge: 03:00

Uraufführung: frei

Textbuch:

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