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Gerstenberg, Agnes

Monsterfische

Till ist neu in der Stadt. Seine Eltern haben sich getrennt und darum musste er mit seiner Mutter umziehen, fort vom Meer, in dem er so gerne mit seinem Vater geschwommen und getaucht ist. Er ist wütend und traurig und vor allem einsam. Als er die Außenseiterin Ela trifft, versucht er vergeblich ihre Aufmerksamkeit zu wecken. Doch Ela geht auf keinen seiner Späße ein, und so nimmt Till Zuflucht zu seinem besten Trick: Er behauptet ein Fisch zu sein. Ela findet das zwar reichlich seltsam, will aber nun doch wissen, wie diese Geschichte weitergeht. So viel Interesse ruft leider den fiesen Bodo auf den Plan. Der ärgert Ela ständig, liebt sie aber heimlich. Tills Spiel verselbständigt sich in dieser Konstellation mehr und mehr und führt schließlich zu einem handfesten Streit. Am Ende gelingt es den Kindern sich 'freizuschwimmen': Sie überwinden, jeder für sich und alle gemeinsam, ihre höchsteigenen Monster.

Die Notlüge, in die Till sich rettet, ermöglicht ihm einen spielerischen Umgang mit einer für ihn bedrängenden Lebenssituation. Jede der Figuren nimmt dieses Spiel in der Folge auf ihre eigene Weise wahr und legt ihre eigenen Anteile hinein. Agnes Gerstenbergs kindliche Figuren treiben einen skurrilen Einfall so auf die Spitze, wie nur Kinder es können. Sie verstricken sich sogar darin, nutzen aber das symbolische Spiel auch zur Lösung ganz realer Probleme und Lebensaufgaben.


Besetzung: 1 Dame(n), 2 Herr(en),
Alter: empfohlen ab 6
Uraufführung: frei zur UA

Textbuch:

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