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Baltscheit, Martin

Wachmann, pass auf!

"Ich geh dann mal baden."

Ein junger Mann baut gerne Sandschlösser am Strand, nicht irgendwelche unbedeutenden Sandburgen, sondern echte Architektur, Kunst! Und er beobachtet dabei die Mädchen, die elegant auf ihren Brettern über die Wellen reiten. Eine von ihnen bittet ihn, kurz mal auf ihr Brett aufzupassen - ein schönes Brett, teuer, retro, lackiert. Und der junge Mann wacht, stundenlang, tagelang. Diese Geschichte beginnt, sich zu verselbständigen. Der junge Mann kommt so richtig in Fahrt, er nimmt seine Aufgabe ernst, sehr ernst - er würde das Brett sogar mit seinem Leben verteidigen. Er zieht eine Grenze, baut eine Mauer und steht stramm vor seinem Wachhaus, ein durch und durch vorbildlicher Wachmann. Niemand darf rein, niemand raus, so einfach ist das. Auch als der Wachmann Besuch bekommt von einem alten Mann, der ihn in immer neuen Rollenspielen zu überreden versucht, das Tor zu öffnen, bleibt er standhaft. Doch das allerletzte Spiel funktioniert, der Wachmann lässt sich verführen und schon überrollt die feindliche Armee das Land. Danach ist eigentlich alles wie zuvor und beinahe würde der treue Wachmann seinen Posten wieder aufnehmen, denn wie schön ist es, wenn jemand Wache hält, wie sicher und geborgen fühlen wir uns dann.
Martin Baltscheit hat ein Stück über die inneren und äußeren Grenzen geschrieben. Darüber, wie schwer es sein kann, als junger Mensch aus dem meist sicheren Gefüge der Kindheit herauszutreten. Viel einfacher erscheint es uns manchmal, einfach im Altbekannten zu verweilen und nie über die Mauern zu klettern, die uns schützend und eng umgeben - my home is my castle. In assoziativen Spielen lässt der Autor seine Figur wachsen. Der junge Mann darf sich ausprobieren, aber er muss auch die Risiken durchleben, die wir ‚im Freien’ manchmal eingehen müssen. Am Ende wartet ein sonniger Strand und das sanft rauschende Meer auf den jungen Mann - was immer er damit anfangen mag.

Leseprobe


Besetzung: 1 Dame(n), 1 Herr(en),
Alter: empfohlen ab 14
Uraufführung: UA: Ensemble Imp:Art, Wien, 19.11.2013 (Regie: Michaela Obertscheider)

Textbuch:

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