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In unseren umfangreichen Buchempfehlungen stellen wir Ihnen Bücher vor, die sich zur Dramatisierung eignen.

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Vertonungen der beliebten Klassiker der Kinderliteartur finden Sie im Programmbereich junge töne - als zeitgenössisches Musiktheater, als Familienoper oder Musical!

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Gesamtprogramm von A-Z

Bitte beachten Sie: Einige Werke aus unserem Gesamtprogramm bieten wir nur als "Stoffrechte" zur individuellen Dramatisierung an. Für diese Werke kann kein Stücktext bestellt werden. 

Penquitt, Ulrich

13 Minuten. Hitlerattentäter Johann Georg Elser

Huber:  Allein?
Elser:    Allein.

"Bereits im Herbst 1938 entschließt sich der Schreiner Johann Georg Elser, die nationalsozialistische Führung - Hitler, Göring und Goebbels - zu töten. Er will so den drohenden Krieg verhindern. Elser weiß, dass Hitler regelmäßig am 8. November zum Jahrestag seines Putschversuches von 1923 im Münchener Bürgerbräukeller spricht. Elser verschafft sich Zugang zum Veranstaltungsort und stellt fest, dass der Saal nicht bewacht ist. In wochenlanger Arbeit präpariert er dort ein Jahr später eine tragende Säule des Veranstaltungssaales für die Aufnahme eines Sprengkörpers. Hitler verlässt am 8. November 1939 unerwartet nur wenige Minuten vor der Explosion den Versammlungssaal und entkommt so dem Anschlag." (www.georg-elser.de)

Johann Georg Elser ist heute weit weniger bekannt als die Attentäter des 20. Juli. Denn Johann Georg Elser ist unbequemer. Er war der 'einfache Mann' aus dem Volk, ohne große Bildung, ohne tiefe Einblicke in die Pläne der nationalsozialistischen Führung. Doch er wusste, dass diese Pläne unweigerlich zum Krieg führen werden. Seine Tat widerlegt damit das gerne zitierte 'Man habe doch von nichts wissen können'. Ein einfacher Kunstschreiner wusste genug, um mit dem ganzen Mut des Individuums, das für ein besseres Leben eintritt, eines ganz sicher zu wissen: dass er Hitler und seine Gewährsmänner töten muss. Wäre das Attentat gelungen, hätte es die Welt verändert. Johann Georg Elser wurde am 9. April 1945, wenige Wochen vor Kriegsende, im Konzentrationslager Dachau ermordet.

Ulrich Penquitt zeichnet in seinem Stücktext nach, was in Elser in den letzten Stunden vor dem Attentat vorgegangen sein mag. Elser schwankt zwischen Überzeugung und Gewissensbissen, zwischen der Sehnsucht, doch wieder ein ganz normales Leben an der Seite seiner Elsa führen zu können, und der Gewissheit, dass es dieses Leben unter Hitler nicht mehr wird geben können. Er ist ein einsamer Mann, der uns die alles entscheidende Frage hinterließ: "Was kann ein Einzelner also tun?" Und die Antwort: "Alles!"

Leseprobe


Trias Theater Ruhr

Besetzung: 1 Dame(n), 2 Herr(en),
Alter: empfohlen ab 10
Uraufführung: Trias Theater Ruhr

Textbuch:

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