Verlag für Kindertheater

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Titeldetails

Überleben.Monolog

Rahmenerzählung zur Geschichte der Oper "Brundibár" von Hans Krása

von Lisa Sommerfeldt

Hans Krása komponierte die Oper "Brundibár" 1938 in Prag. Nach seiner Deportation 1943 nach Theresienstadt wurde sie dort insgesamt 55 Mal gespielt. Die Kinder, die damals mitsangen, konnten immerhin während der Aufführung den gelben Stern zur Seite legen und von ihrem alten Leben träumen.

Lisa Sommerfeldt hat im Auftrag der Oper Bonn einen Monolog als Rahmenhandlung für die Oper "Brundibár" geschrieben. Sie erzählt darin die fiktive Geschichte des Kindes Vera Wilhelmine Goldstein, genannt Mimi, das mit ihrer Familie nach Theresienstadt deportiert wird und dort eine Rolle in den Aufführungen bekommt. Mimi berichtet in klaren Worten von der Verfolgung und Vernichtung der Juden, sie erzählt, wie sie sich im Lager mit ihrer Bettnachbarin Hanna anfreundet und durch "Brundibár" einen Lichtblick im Lageralltag findet. Sie entlässt uns nach der Aufführung mit der nüchteren Feststellung, dass sie nie wieder etwas von Hanna gehört hat.

Lisa Sommerfeldt gelingt mit diesem gut recherchierten, ungemein einfühlsamen und in seiner notwendigen Nüchternheit todtraurigen Text eine beeindruckende Ergänzung der historischen Oper.

Die Aufführungsrechte an "Brundibár" liegen beim Verlag <link https: www.boosey.com pages cr catalogue>Boosey&Hawkes. Eine Aufführung mit dem Monolog von Lisa Sommerfeldt als Rahmenhandlung ist nach Absprache mit beiden Bühnenverlagen möglich.

 

 

Besetzung: 1 Dame(n)
Alter: empfohlen ab 10
Uraufführung: 19.5.2019 Oper Bonn (Auftragswerk), Regie: Mark Daniel Hirsch


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