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Aufführungsbedingungen und AGBs

Michael Ende - 90. Geburtstag!

Die unendliche Geschichte, Theater Aarhus (c) Emilia Therese

Premieren

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Neu!
Michael Ende / Wieland Freund:
Rodrigo Raubein und
Knirps, sein Knappe

Den Auftakt des Jubiläumsjahres zu Michael Endes 90. Geburtstag macht eine besondere Neuerscheinung:
Ein fulminantes Märchen und Ritterabenteuer, von Michael Ende als Romanfragment hinterlassen und von Wieland Freund nun vollendet.

Knirps ist überzeugt, dass ein echter Raubritter in ihm steckt. Deshalb will er auch unbedingt beim berüchtigten Rodrigo Raubein in die Lehre gehen! Doch der fordert zunächst eine Mutprobe von ihm. Voller Tatendrang plant Knirps einen Prinzessinnenraub, kann es Gefährlicheres geben? Er ahnt nicht, dass ein viel mächtigerer Bösewicht als er es auf die Prinzessin abgesehen hat.

"[Wieland Freund] nimmt die Fäden auf, die sein Vorredner klug ausgelegt hat, und spinnt daraus eine aberwitzig doppelbödige Geschichte, die man nicht nur ihrer Spannung wegen an vielen Stellen mit offenem Mund liest."
Stuttgarter Zeitung, Andrea Kachelrieß

"Freunds Talent zeigt sich daran, wie viele Charakteristika Michael Endes er aufgreifen kann, ohne in die Nähe plumper Imitation zu geraten."
Die Presse, Anne-Catherine Simon

» Stoffrecht, für Kinder ab 6 Jahren, frei zur UA
» Wir senden Ihnen den Text gerne
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Mirjam Pressler

(c) Karen Seggelke, Beltz & Gelberg

Am 16. Januar ist die vielfach ausgezeichnete Autorin und Übersetzerin Mirjam Pressler im Alter von 78 Jahren verstorben.

Mirjam Pressler, geboren 1940 in Darmstadt, wuchs bei Pflegeeltern auf. Sie studierte an der Akademie für Bildende Künste in Frankfurt und Sprachen in München und lebte für ein Jahr in einem Kibbuz in Israel. Zurück in Deutschland arbeitete sie in verschiedenen Jobs, unter anderem führte sie einen eigenen Jeansladen. Sie hatte drei Töchter und lebte bis zu ihrem Tod als freie Autorin und Übersetzerin in Landshut.
Mirjam Pressler hat mehr als 30 eigene Kinder- und Jugendbücher verfasst. Außerdem hat sie viele Bücher aus dem Niederländischen, Englischen und Hebräischen übersetzt. Für ihre "Verdienste an der deutschen Sprache" wurde sie 2001 mit der Carl-Zuckmayer-Medaille ausgezeichnet, für ihr Gesamtwerk als Übersetzerin mit dem Sonderpreis des Deutschen Jugendliteraturpreises und für ihr Gesamtwerk als Autorin und Übersetzerin 2004 mit dem Deutschen Bücherpreis, der Corine und der Buber-Rosenzweig-Medaille sowie mit dem Friedenspreis der Geschwister Korn und Gerstenmann-Stiftung.

"Poetischer als Mirjam Pressler kann man kaum begründen, warum Geschichten erzählt werden müssen."
(Literarische Welt)

Mirjam Pressler: Malka Mai

Für die Bühne bearbeitet von Andreas Steudtner und Ulrike Hatzer
Die jüdische Ärztin Hanna Mai fühlt sich sicher: In dem polnischen Hinterland nahe der ungarischen Grenze ist sie die einzige Ärztin weit und breit. Das müssen selbst die Deutschen einsehen, denkt sie. Doch es ist 1943 und Hanna Mai irrt sich folgenschwer. Von der unmittelbar bevorstehenden "Aktion" wird sie überrascht und sie muss überstürzt mit ihren Töchtern Minna und Malka in die Berge fliehen. Sie wollen zu Fuß nach Ungarn gelangen. Malka aber ist erst sieben Jahre alt, nach wenigen Tagen schon bekommt sie hohes Fieber. Sie kann nicht weitergehen. Hanna Mai muss sich entscheiden. Sie lässt Malka bei einem Schleuser, der ihr verspricht, das Kind nach Ungarn nachzubringen. Der Schleuser jedoch ist feige und schickt das Kind weg. Malka irrt alleine durch die fremde Gegend, wird aufgegriffen und in ein polnisches Ghetto gebracht. Sie entkommt zwei Räumungsaktionen. Sie lebt, um zu essen. Sie schläft im Kohlenkeller. Sie sieht Massenerschießungen und verhungerte Kinder in den Straßen. Sie überlebt sogar den Typhus. Als Hanna Mai schließlich alleine nach Polen zurückkehrt, um die Tochter zu suchen und zu retten, da ist Malka längst keine sieben Jahre mehr alt und sie erinnert sich nur noch an eine Frau Doktor, die einmal ihre Mutter war.

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Theodor Fontane zum 200. Geburtstag

Effi Briest

Für die Bühne bearbeitet von Stefan Schroeder
2 D - 4 H, ab 14 Jahren, frei zur UA

Effi Briest ist 17, als die Heirat mit dem viel älteren Baron von Instetten arrangiert wird. Sie fühlt sich in ihrem neuen Zuhause und in ihrer neuen Rolle nicht wohl, bräuchte Aufmerksamkeit und Liebe. Doch Instetten behandelt sie wie ein Kind, er will sie erkennbar "erziehen". So stürzt sich Effi in die Arme des Majors und Lebemannes Crampas, mit dem sie körperliche Lust und geistige Lebendigkeit erlebt. Als diese Affaire Jahre später bekannt wird, tötet Instetten den Major im Duell und verstößt seine Frau, weil es das "Gesellschafts-Etwas" so fordere. Auch ihre Eltern brechen aus Sorge vor gesellschaftlicher Ächtung den Kontakt zu ihr ab. Allein gelassen und von ihrem Kind ferngehalten, zerbricht Effi. Als ihre Eltern sie drei Jahre später doch noch nach Hause holen, ist es bereits zu spät.

Theodor Fontane zeigt in seinem wohl berühmtesten Roman schonungslos, wohin das blinde Ausagieren  gesellschaftlicher Normen und Zwänge führen kann. Instetten und die Briests verhalten sich streng rollenkonform, negieren damit kategorial das individuelle Streben nach Glück und verweigern die kritische Reflektion auf die Sinnhaftigkeit dessen, was einmal als "das Richtige" festgelegt worden ist. Sie wissen jederzeit genau, was sie tun, ja, sie leiden sogar selbst unter der Brutalität, mit der sie gegen die Abweichlerin vorgehen müssen. Effi bezahlt diese Borniertheit mit dem Leben. Die einzige Strafe derer von Instetten und Briest ist es, dass sie am Ende mit sich allein bleiben müssen. Ihr Bedauern ist so nichtssagend wie ihr ganzes Leben. Auf der Folie des ausgehenden 19. Jahrhunderts entwickelt sich eine zeitlose Geschichte um den Widerstreit zwischen Gefühl und gesellschaftlichem Zwang, an dem ein junger Mensch zugrunde geht.

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1969 - 2019:
50 Jahre Mondlandung
Intergalaktische Stücke

NordSüd Verlag, Zürich
Foto: Vorarlberger Landestheater

Torben Kuhlmann:
Armstrong. Die abenteuerliche Reise einer Maus zum Mond

Per aspera ad astra! In einer Dachgeschoss-Wohnung, hoch über den Dächern der Stadt, lebt eine kleine Maus zur Untermiete. Eines Tages entdeckt sie ein Teleskop und schaut staunend in die Weiten des Alls. Was hat es wohl mit dem geheimnisvollen Mond auf sich, der einmal dick und rund und bald darauf dünn und mager am Nachthimmel steht? Unsere kleine Maus lässt sich nicht so leicht abspeisen mit der allgemeinen Ansicht der Mäuse, es handle sich dabei um den größten Käse des Universums. Sie will es genau wissen und fasst einen tollkühnen Plan: Als erste Maus im All wird sie auf den Mond reisen!
» Zur individuellen Dramatisierung; ab 5 Jahren
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Flo Staffelmayr:
Kosmonautin Walentina

Walentina träumt schon als Kind davon, wie ein Komet durch die Nacht zu sausen, den Himmelskörpern ganz nah zu sein. Sie wird zunächst Fallschirmspringerin, um dem Himmel etwas näher zu kommen. Dann bewirbt sie sich um die Aufnahme zur Kosmonautenschule - und sie hat Erfolg! Am 16. Juni 1963 fliegt Walentina (Tereschkowa) als erste Frau ins Weltall! Drei Tage lang umkreist sie die Erde, ihr Funkname ist "Tschaika", Möwe!
» 1 D, ab 6 Jahren
»
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50 Jahre Mondlandung und ein Räuber startet durch!

Passend zum 50. Jahrestag der Mondlandung im kommenden Jahr setzt nun auch der berühmteste Räuber der Welt - nein!, des ganzen Weltalls!! - seinen Fuß auf den Mond. Glaubt er zumindest ...

Wachtmeister Dimpflmoser ist außer sich. Der Räuber Hotzenplotz ist schon wieder aus dem Spritzenhaus entkommen - obwohl er ihn höchstpersönlich eingesperrt hatte. Kasperl bietet natürlich sogleich seine Hilfe an, schließlich haben Seppel und er den Räuber schon einmal trefflich hereingelegt. Doch Seppel ruht sich gerade so schön aus und könnte den lästigen Räuber auf den Mond schießen. Eine glänzende Idee, findet Kasperl! Schnell basteln die beiden Buben eine Mondrakete und "streiten" lauthals darum, wer von ihnen damit auf den Mond fliegen darf, der ja, wie jeder weiß, aus purem Silber besteht. Der Räuber Hotzenplotz, der längst auf der Lauer liegt - Räuber sein ist auch nur ein Beruf und ein anstrengender noch dazu - kann sein Glück nicht fassen! Diese Rakete macht ihn endlich zum reichsten Räuber der Welt! Wird er wirklich zum Mond fliegen? Und was hat die Großmutter dort zu suchen?
Das Abenteuer beginnt ...

"Wenn hier jemand zum Mond fliegt,
dann bin ich das!"

John von Düffel hat dafür die Kasperlegeschichte von Otfried Preußler bearbeitet und stark erweitert.

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