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Bücher für die Bühne

In unseren umfangreichen Buchempfehlungen stellen wir Ihnen Bücher vor, die sich zur Dramatisierung eignen.

Klassiker und Märchen

Wir bieten Ihnen viele beliebte Klassiker der Weltliteratur in modernen Bearbeitungen. Außerdem finden Sie bei uns moderne und traditionelle Märchen für die Weihnachts- und Freilichtsaison.

junge töne

Vertonungen der beliebten Klassiker der Kinderliteartur finden Sie im Programmbereich junge töne - als zeitgenössisches Musiktheater, als Familienoper oder Musical!

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Jede Aufführung ist nur gestattet nach Genehmigung durch die
Verlag für Kindertheater
Weitendorf GmbH

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Foto: Finn-Ole Heinrich: Frerk, du Zwerg!, Landestheater Linz, © Hermann Posch

Premieren

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40 Jahre
"Die unendliche Geschichte"
von Michael Ende

Bastian Balthasar Bux flieht vor seinen Klassenkameraden, die ihn hänseln, in das Antiquariat des Herrn Karl Konrad Koreander. Der seltsame Herr Koreander liest ein noch seltsameres Buch: DIE UNENDLICHE GESCHICHTE. Bastian ist magisch angezogen – er kann nicht anders, er muss das Buch stehlen. Atemlos verkriecht er sich damit auf dem Dachboden der Schule und beginnt zu lesen: von dem grenzenlosen Reich Phantásien, das vom Nichts bedroht wird, von der Kindlichen Kaiserin, die todkrank ist, vom heldenhaften Atréju und von Auryn, dem Symbol der Macht und der Weisheit. "TU, WAS DU WILLST" ist darauf geschrieben. Und Bastian erzittert: Ist er etwa damit gemeint? Ist er das Menschenkind, nach dem Atréju sucht? Muss er Phantásien retten, indem er der Kindlichen Kaiserin einen neuen Namen gibt? Er, der ängstliche und blasse Bastian soll ein Held sein?

"Es gibt Menschen, die können nie nach Phantásien kommen, und es gibt Menschen, die können es, aber sie bleiben für immer dort. Und dann gibt es noch einige, die gehen nach Phantásien und kehren wieder zurück. So wie du, Bastian. Und sie machen beide Welten gesund."

Zum 40. Geburtstag des weltberühmten Buches von Michael Ende erscheint im Thienemann-Esslinger Verlag eine neu illustrierte Schmuckausgabe: Sebastian Meschenmoser hat die Geschichte Bastians in großen, ausdrucksstarken Tableaus eingefangen. Werden auch Sie zum Botschafter Phantásiens und gewinnen Sie jede Woche ein Exemplar dieses besonderen Buches.

» Stoffrecht zur individuellen Dramatisierung, empfohlen für Kinder ab 8 Jahren

 


Stefanie Höfler:
Tanz der Tiefseequalle
Uraufführung im E-Werk Freiburg

Sera ist schön und beliebt. Zwischen ihr und dem dicken Niko liegen Welten. Zum Glück, sagen Sera und ihre Freundinnen, sind wir nicht so wie der! Doch dann ist es ausgerechnet dieser Niko, der Sera auf der Klassenfahrt vor einem zudringlichen Mitschüler rettet. Und Sera weiß selbst nicht recht, wie ihr geschieht, aber sie fordert Niko vor allen anderen zum Tanzen auf. Ist das der Beginn einer Freundschaft, kann daraus sogar mehr werden? Die Klasse jedenfalls ist sich einig und eine Woge der Ablehnung schlägt Sera plötzlich entgegen — die Schöne und der Dicke, das ist nicht vorgesehen in der Welt der Jugendlichen. Doch Niko ist witzig, phantasievoll und liebenswürdig, Sera fühlt sich wohl mit ihm. Und Niko? Er ist so verletzlich wie noch nie in seinem großen Körper. Zwischen Hoffnung und Verzagtheit, Zuneigung und Verletzung tasten sich Sera und Niko aneinander heran. Sie setzen damit die ungeschriebenen Gesetze der Klassengemeinschaft außer Kraft und sorgen am Ende für einen aufklärerischen Eklat. Zart und anteilnehmend beschreibt Stefanie Höfler ihre beiden Protagonisten, nicht voyeuristisch, nicht belehrend, nicht kitschig. Was ihnen widerfährt bleibt widersprüchlich und vielschichtig.
"Es geht um Liebe, um Verrat und darum, was Freundschaft bedeutet. Kurzum, es geht um so ziemlich alles, was einen beim Erwachsenwerden umtreiben kann." (Katrin Hörnlein, DIE ZEIT, 09.03.2017)

Nominiert für den Deutschen Jugendliteraturpreis 2018, Kategorie Jugendbuch, LUCHS des Jahres 2017 (ZEIT/Radio Bremen)
Empfohlen für Jugendliche ab 12 Jahren
UA: 13.09.2019, E-Werk Freiburg, Regie: Natascha Popov

 


Dita Zipfel: Monsta
Uraufführung an der Comedia Köln

Ein Monster zu sein, ist heute auch nicht mehr das, was es mal war.
Monsta ist frustriert: Da hat es sich extra dieses eine Kind ausgesucht, um unter seinem Bett zu wohnen und ein bisschen Grusel zu machen. Und dann? Alles umsonst! Wie es sich ins Zeug gelegt hat: Hat Zähne gefeilt, Masken gebaut, Fell aufgestellt, Monsterblicke geübt, gegrimmt, gegrummt, gesummt und Klauen gezeigt. Hat am Pfosten genagt, mit Türen gequietscht und Puppen versteckt. Hat die Nüstern gebläht, die Muskeln gestählt, mit Knochen geknackt. Hat nach Beinen geschnappt und an der Decke gezogen. Doch was passiert? Nichts, rein gar nichts: Das Kind schnarcht, schläft, grunzt und grinst sogar im Traum. Von Angst keine Spur! Klar, dass da auch das gruseligste Monsta irgendwann mit seinem Latein am Ende ist.

Empfohlen für Kinder ab 4 Jahren
UA: 14.09.2019, Comedia Köln, Bühnenbearbeitung: Jutta M. Staerk, Regie: Sarah Victoria Wagner
Das Bilderbuch mit Illustrationen von Mateo Dineen erscheint im Tulipan Verlag.

 


Martin Baltscheit: Der kleine Prinz feiert Weihnachten
Uraufführung am Jungen Schauspiel Düsseldorf

Es ist Weihnachten. Eine hungrige Krähe durchstreift die Hinterhöfe auf der Suche nach etwas zu fressen, als plötzlich ein kleiner Junge mit blonden Haaren vom Himmel fällt. Der kleine Prinz ist auf der Suche nach seinem Freund, dem Piloten. Aber er kennt seinen Namen nicht, und er weiß nicht, wie viel Zeit vergangen ist, seitdem sie sich in der Wüste getroffen und wieder verloren haben. Die Krähe will mit alledem lieber nichts zu tun haben, sie weiß genau, worauf es hinausläuft: Am Ende sind sie einzigartig füreinander, und sie wird sich Sorgen machen um diesen Jungen, der so viele Fragen stellt, aber nie eine Antwort gibt. Doch unsere Krähe hat ein zu gutes Herz unter ihren Federn, mit dem sie gut sehen kann, wie sehr der kleine Prinz einen Freund brauchen kann auf seiner langen Suche nach dem Dichter Antoine. Denn Freundschaft ist das größte Geschenk, nicht nur zu Weihnachten.

Martin Baltscheit lässt den kleinen Prinzen in unsere Gegenwart fallen. Unter seinem naiven Blick wirken die zuckersüßen Weihnachtskringel und die glitzernden Kaufhausgeschenke plötzlich recht schal. Selbst das Jesuskind in der Krippe möchte lieber die Welt sehen als im Stroh liegen zu müssen. Alle Figuren der berühmten Vorlage treten in diesem meisterhaften Folgestück auf, nicht wenige von ihnen stecken allerdings im Irrenhaus. So ist das in der prosaischen Gegenwart. 

Empfohlen für Kinder ab 10 Jahren
UA: 15.09.2019, Uraufführung am Jungen Schauspiel Düsseldorf, Regie: Frank Hörner

(Titel der Aufführung: "Der kleine Prinz und die Krähe" unter Verwendung von Texten aus dem Kinderbuch"Der kleine Prinz feiert Weihnachten" von Martin Baltscheit)

Foto © Stefanie Weiler