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Jede Aufführung ist nur gestattet nach Genehmigung durch die
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Weitendorf GmbH

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Aufführungsbedingungen und AGBs

Bjarne Reuter: Hodder, der Nachtschwärmer. Landestheater Detmold, Foto: Jamie Lay

Premieren

» alle Premieren

Eingeladen:
"Jetzt bestimme ich!" von Juli Zeh bei der "Augenblick mal!"

An ihrem siebten Geburtstag beschließt Anki, dass sie jetzt groß ist und auch mal bestimmen darf. Schließlich dürfen das Papa und Mama ja auch. Und wenn Anki bestimmen darf, dann will der kleine Spätzchen das schon lange! Schon beim ersten Sonntagsspaziergang gibt es Streit: Anki will in den Zoo, Papa in den Wald, Mama zum Aussichtsturm und Spätzchen will endlich Picknick machen. Am Ende machen alle, was sie wollten - und es macht überhaupt keinen Spaß.
Mama schlägt deshalb als Lösung ein Bestimmer-Karussell vor: Mama bestimmt über Papa, Papa über Anki, Anki über Spätzchen, Spätzchen über seine Schildkröte Rainer-Maria und Rainer-Maria über Mama. Papa kommt das verdächtig wie eine Bestimmer-Treppe vor ... Und siehe da, als Rainer-Maria von Mama unbedingt Pommes zum Abendessen will, ist es mit dem schönen Karussell auch schon wieder vorbei. Vor lauter Streit gibt es nur Käsebrote. Die gibt es in der Folge ziemlich häufig, denn sämtliche Versuche, alle Bestimmer wieder an den Familientisch zu bekommen, scheitern kolossal. 

In der Inszenierung des inklusiven Hamburger Ensembles
Meine Damen und Herren
wird "Jetzt bestimme ich!" am 07. und 08.05. beim Festival Augenblick mal! am Theater an der Parkaue gezeigt.

Das gleichnamige Bilderbuch von Juli Zeh erscheint im Carlsen Verlag.

Foto © Meine Damen und Herren

 


Nominiert für den KinderStückePreis der Mülheimer Theatertage:
"Haydi! Heimat!" von Katja Hensel

Kemal soll in die Schule etwas mitbringen, das für ihn "Heimat" bedeutet. Er ist völlig ratlos. Nicht so seine Oma und sein Vater, die sich vor gut gemeinten Ratschlägen überschlagen - das Fußballtrikot, sagt sein Vater; "Heidi", ihr türkisches Lieblingskinderbuch, schlägt seine Oma vor. Die ganze Familie gerät darüber in den schönsten deutsch-türkischen Streit, nur Kemal resigniert. Da steht am nächsten Tag plötzlich Ella in seinem Zimmer, die neu in den 10. Stock des Hochhauses eingezogen ist. So hoch wollte Kemal immer schon mal hinaus. Die beiden Kinder werden zu Gipfelstürmern. Sie nehmen Omas Buch mit, das beide zwar nicht lesen können, das sie aber spielend neu interpretieren: Eine phantasievolle Reise zwischen den grünen Almen und dem grauem Treppenhaus beginnt. Bis Ellas Mutter ankündigt, dass sie bald wieder ausziehen werden. Kemal ist bitter enttäuscht und zerreißt "Heidi" vor Wut in der Luft.

Katja Hensel vermeidet es selbstverständlich, den Begriff der "Heimat" zu einer kulturellen, religiösen oder gar territorialen Einheit zu verfestigen, gleichermaßen löst sie ihn aber auch nicht in reinen Diskurs auf. Die Kinder in diesem Stück verweigern sich jeder vorgefertigten Definition des Begriffs. Statt dessen tun sie das einzig Mögliche: Sie schaffen sich ihre eigene Heimat im phantasievollen Spiel und im vorbehaltlosen Miteinander. Diese Welt der Kinder ist am Ende sehr bunt, vielfach überschrieben, manchmal zerrissen, immer gemeinsam.

"Heidi" gehört zu den beliebtesten Kinderbüchern in der Türkei. "Haydi!" heißt auf Türkisch aber auch "Auf geht's!"

In der Inszenierung von Anne Verena Freybott für das Landestheater Schwaben wir das Stück am 12. und 13. 05. im Theater an der Ruhr gezeigt. Der KinderStückePreis ist mit 10.000 Euro dotiert und wird am 17.05. im Rahmen der Mülheimer Theatertage vergeben. Informationen zum Preis und zum Programm des Festivals finden Sie »hier.

Foto: Landestheater Schwaben © Karl Forster

 


Preisgekrönt!
Katja Hensel: Youtopia. Ohne uns könnten wir hierbleiben

Ausgezeichnet mit dem 2. Platz des Waldorf-Dramawettbewerbs zum Jubiläumsjahr "Waldorf100"

Sie sind ausgestiegen: Irma, Pia, Liam, Enno und Lisa haben ihre Elternhäuser verlassen und sind ins Möbelhaus gezogen. Es begann als typische Video-Challenge und wurde für die Jugendlichen zur dauerhaften Einrichtung. Besser gesagt: sie wurden zur dauerhaften Einrichtung. Was sie nämlich nicht wissen ist, dass sie keine Sekunde lang die Hausbesetzer waren, für die sie sich selbst gehalten haben. Sondern eine "verkaufsfördernde Maßnahme" der Geschäftsführung, die das Wohnzimmerset "Malaga" mit einem Touch von "Rattan-Rebellion" und "Sofa-Sozialismus" in Szene setzen soll, für all die Kunden, die doch selbst jung geblieben und noch immer mit einem Fuß die unangepassten Aussteiger sind. Während sich die Jugendlichen immer radikaler in diese Parallelwelt zurückziehen, wo die Ansprüche der Eltern, der Schule, der Welt sie nicht mehr erreichen, wo sie vielmehr alle Beziehungen zu sich und zueinander neu definieren oder ganz auflösen können, plant die Geschäftsführung bereits den großen Schlussverkauf. Als schließlich alle Möbel ausgeräumt sind, stehen die Gefährten vor der nüchternen Frage, was ihre Aktion wert war - und vor der Aufgabe, daraus eine Utopie erwachsen zu lassen.

"Katja Hensel schreibt Dialoge, die Schauspieler lieben werden. Ihre Figuren haben Kontur, sind klug und haben Geheimnisse und sie sind wahnsinnig komisch. Und das eben alles in einer Jugendsprache (...) die lässig vor sich hin swingt (...). (D)ie Sprache Hensels schafft es wirklich, dass pathetische Ideen mit einer unglaublichen Leichtigkeit durch die Gegend fliegen und das Leichte dennoch gleichzeitig und ambivalent so klingt, als hingen die Worte tonnenschwer im Rachen. Und die Figuren sind in ihrer schönen Spielbarkeit deshalb auch so attraktiv, weil sie zudem auch etwas Großes auf dem Herzen tragen, diese eine Sehnsucht eben, die sie nicht wirklich benennen können."
Aus der Jurybegründung des Waldorf-Dramawettbewerbs

Foto © Sofafotografie

 


Herman Melville
zum 200. Geburtstag

Lee Beagley und
Anna Siegrot:
Nennt mich Pip

Inspiriert durch den Roman "Moby Dick" von Herman Melville

Kapitän Ahab jagte Moby Dick, den weißen Wal, mit solch inbrünstiger Besessenheit, dass er nicht mehr wahrnahm, wer schließlich der Gejagte geworden war. Alles opferte er seinem Ziel: sein Schiff, seine Mannschaft, sich selbst. Er verlor jedes Maß, jedes Mitgefühl, und er kannte keine Gnade mehr. Seinen Schiffsjungen Pip, ein Kind, trieb er in den Wahnsinn, ehe er schließlich im letzten großen Kampf sein ganzes Schiff, die Pequod, mit in den Abgrund riss.150 Jahre später trifft ein Geschäftsmann am Strand auf zwei unwirkliche Gestalten: Min Jong und Crazy Jane, den Koch der Pequod und seine Geliebte, die auf ihn gewartet hatte, Jahr um Jahr. Sie erzählen ihm eine Geschichte über die Lust am Abenteuer, über Mut, Leidenschaft und harte Männer. Der Geschäftsmann ist fasziniert und heuert an: endlich aufs Meer hinaus, den Wal jagen, das Glück jagen! Doch schnell wird die Jagd zur Gier - nach Reichtum und dem schnellen Erfolg. Das Wasser wird rot vom Blut der Wale und vom Blut der Männer, die ihr Leben gelassen haben, denn schmutzig ist das Geschäft der Ausbeutung von Mensch und Natur. Min Jong und Crazy Jane spinnen den Mann von heute in eine alte, gewaltige Geschichte ein, die heutiger nicht sein könnte. Unter einem toll gewordenen Kapitän, in einer toll gewordenen Welt scheint es beinahe, als wäre der kleine irre Pip der Einzige, der noch Verstand hätte.

» 1 D - 2 H, ab 8 Jahren
»
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» Weitere Stücke der Autoren: Robin Hood, Das Dschungelbuch

Foto:
Stadttheater Bremerhaven © Heiko Sandelmann

 


Theodor Fontane zum 200. Geburtstag

Effi Briest

Für die Bühne bearbeitet von Stefan Schroeder
2 D - 4 H, ab 14 Jahren, frei zur UA

Effi Briest ist 17, als die Heirat mit dem viel älteren Baron von Instetten arrangiert wird. Sie fühlt sich in ihrem neuen Zuhause und in ihrer neuen Rolle nicht wohl, bräuchte Aufmerksamkeit und Liebe. Doch Instetten behandelt sie wie ein Kind, er will sie erkennbar "erziehen". So stürzt sich Effi in die Arme des Majors und Lebemannes Crampas, mit dem sie körperliche Lust und geistige Lebendigkeit erlebt. Als diese Affaire Jahre später bekannt wird, tötet Instetten den Major im Duell und verstößt seine Frau, weil es das "Gesellschafts-Etwas" so fordere. Auch ihre Eltern brechen aus Sorge vor gesellschaftlicher Ächtung den Kontakt zu ihr ab. Allein gelassen und von ihrem Kind ferngehalten, zerbricht Effi. Als ihre Eltern sie drei Jahre später doch noch nach Hause holen, ist es bereits zu spät.

Theodor Fontane zeigt in seinem wohl berühmtesten Roman schonungslos, wohin das blinde Ausagieren  gesellschaftlicher Normen und Zwänge führen kann. Instetten und die Briests verhalten sich streng rollenkonform, negieren damit kategorial das individuelle Streben nach Glück und verweigern die kritische Reflektion auf die Sinnhaftigkeit dessen, was einmal als "das Richtige" festgelegt worden ist. Sie wissen jederzeit genau, was sie tun, ja, sie leiden sogar selbst unter der Brutalität, mit der sie gegen die Abweichlerin vorgehen müssen. Effi bezahlt diese Borniertheit mit dem Leben. Die einzige Strafe derer von Instetten und Briest ist es, dass sie am Ende mit sich allein bleiben müssen. Ihr Bedauern ist so nichtssagend wie ihr ganzes Leben. Auf der Folie des ausgehenden 19. Jahrhunderts entwickelt sich eine zeitlose Geschichte um den Widerstreit zwischen Gefühl und gesellschaftlichem Zwang, an dem ein junger Mensch zugrunde geht.

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1969 - 2019:
50 Jahre Mondlandung
Intergalaktische Stücke

NordSüd Verlag, Zürich
Foto: Vorarlberger Landestheater

Torben Kuhlmann:
Armstrong. Die abenteuerliche Reise einer Maus zum Mond

Per aspera ad astra! In einer Dachgeschoss-Wohnung, hoch über den Dächern der Stadt, lebt eine kleine Maus zur Untermiete. Eines Tages entdeckt sie ein Teleskop und schaut staunend in die Weiten des Alls. Was hat es wohl mit dem geheimnisvollen Mond auf sich, der einmal dick und rund und bald darauf dünn und mager am Nachthimmel steht? Unsere kleine Maus lässt sich nicht so leicht abspeisen mit der allgemeinen Ansicht der Mäuse, es handle sich dabei um den größten Käse des Universums. Sie will es genau wissen und fasst einen tollkühnen Plan: Als erste Maus im All wird sie auf den Mond reisen!
» Zur individuellen Dramatisierung; ab 5 Jahren
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Flo Staffelmayr:
Kosmonautin Walentina

Walentina träumt schon als Kind davon, wie ein Komet durch die Nacht zu sausen, den Himmelskörpern ganz nah zu sein. Sie wird zunächst Fallschirmspringerin, um dem Himmel etwas näher zu kommen. Dann bewirbt sie sich um die Aufnahme zur Kosmonautenschule - und sie hat Erfolg! Am 16. Juni 1963 fliegt Walentina (Tereschkowa) als erste Frau ins Weltall! Drei Tage lang umkreist sie die Erde, ihr Funkname ist "Tschaika", Möwe!
» 1 D, ab 6 Jahren
»
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50 Jahre Mondlandung und ein Räuber startet durch!

Passend zum 50. Jahrestag der Mondlandung im kommenden Jahr setzt nun auch der berühmteste Räuber der Welt - nein!, des ganzen Weltalls!! - seinen Fuß auf den Mond. Glaubt er zumindest ...

Wachtmeister Dimpflmoser ist außer sich. Der Räuber Hotzenplotz ist schon wieder aus dem Spritzenhaus entkommen - obwohl er ihn höchstpersönlich eingesperrt hatte. Kasperl bietet natürlich sogleich seine Hilfe an, schließlich haben Seppel und er den Räuber schon einmal trefflich hereingelegt. Doch Seppel ruht sich gerade so schön aus und könnte den lästigen Räuber auf den Mond schießen. Eine glänzende Idee, findet Kasperl! Schnell basteln die beiden Buben eine Mondrakete und "streiten" lauthals darum, wer von ihnen damit auf den Mond fliegen darf, der ja, wie jeder weiß, aus purem Silber besteht. Der Räuber Hotzenplotz, der längst auf der Lauer liegt - Räuber sein ist auch nur ein Beruf und ein anstrengender noch dazu - kann sein Glück nicht fassen! Diese Rakete macht ihn endlich zum reichsten Räuber der Welt! Wird er wirklich zum Mond fliegen? Und was hat die Großmutter dort zu suchen?
Das Abenteuer beginnt ...

"Wenn hier jemand zum Mond fliegt,
dann bin ich das!"

John von Düffel hat dafür die Kasperlegeschichte von Otfried Preußler bearbeitet und stark erweitert.

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