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Bücher für die Bühne

In unseren umfangreichen Buchempfehlungen stellen wir Ihnen Bücher vor, die sich zur Dramatisierung eignen.

Klassiker und Märchen

Wir bieten Ihnen viele beliebte Klassiker der Weltliteratur in modernen Bearbeitungen. Außerdem finden Sie bei uns moderne und traditionelle Märchen für die Weihnachts- und Freilichtsaison.

junge töne

Vertonungen der beliebten Klassiker der Kinderliteartur finden Sie im Programmbereich junge töne - als zeitgenössisches Musiktheater, als Familienoper oder Musical!

Aufführungsrechte

Jede Aufführung ist nur gestattet nach Genehmigung durch die
Verlag für Kindertheater
Weitendorf GmbH

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Aufführungsbedingungen und AGBs

"Mo und Meggie liebten ihre Bücher und deren Geschichten über alles.
Bis eines Abends eine dieser Geschichten Wirklichkeit wurde."

Cornelia Funke: "Tintenherz", Foto: Stadttheater Bern

Premieren

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Herzlichen Glückwunsch!
Cornelia Funke wird 60

Mit über 26 Millionen verkaufter Bücher zählt Cornelia Funke zu den international erfolgreichsten und beliebtesten Kinderbuch-autoren.
Am 10.12.2018 darf sie ihren
60. Geburtstag feiern.

Bei uns finden Sie die beliebten Geschichten der Autorin für die Bühne bearbeitet. Jagen Sie mit dem Herrn der Diebe auf der Suche nach der ewigen Jugend durch die Gassen von Venedig. Oder erheben Sie sich mit dem Drachenreiter hoch in die Lüfte. Lauschen Sie Meggie, wie sie aus Tintenherz vorliest und damit eine ganze Welt erstehen lässt. Und wundern Sie sich ruhig über einen so ungewöhnlichen Mitbewohner wie Zottelkralle. Die Glücksfee verzaubert ganz sicher auch Ihren Tag, und ein Weihnachtsmann, der vom Himmel gefallen ist, kämpft mit Ihnen für ein echtes Weihnachten. Gegen die Wilde Berta hat selbst der gefürchtete Käpten Knitterbart keine Chance - und gegen die eigensinnige Prinzessin Isabella ist auch ein großer König machtlos. 

» Diese und viele weitere Stücke der Autorin finden Sie hier.

Foto: Thorsten Wulff

 


Stille Nacht?!
Paul Maar: Das Sams
feiert Weihnachten

Am 23.11. wird Paul Maars neueste Sams-Geschichte am Theater Schloss Maßbach zur Uraufführung gebracht. Die Stückfassung schrieb Paul Maar selbst, Susanne Pfeiffer führt Regie.

Für Herrn Taschenbier geht alles schief! Dabei will er doch einfach nur ein frohes Weihnachtsfest feiern, wie er es in seiner Kindheit erlebt hat, mit Freunden, Lichterglanz und Weihnachtsliedern. Statt dessen bekommt er eine hässliche Erkältung, dann verkündet ihm sein Freund Mon, dass er eine Reise gewonnen hätte und über Weihnachten ans Mittelmeer führe, und Frau Rotkohl hasst Weihnachten sowieso. Schließlich ist da auch noch die Sache mit den Lilienthals: Die sind nämlich seltsamerweise höchst verärgert, weil Herr Taschenbier bei ihnen nicht den Nikolaus für Tochter Elvira gespielt hat, sondern einen sehr impertinenten, etwas rüsselnasigen Vertreter geschickt habe! Herr Taschenbier ist bedient, und die Stimmung ist alles andere als weihnachtlich. Das Sams muss handeln und greift zu einem ungewöhnlichen Trick. Es bereitet nicht nur Herrn Taschenbier ein unkonventionelles, aber wunderschönes Weihnachtsfest (inklusive Würstchen-Lichterkette!).

Das Sams ist kein sentimentales Wesen, das Geklingel und Geglitzer kommen ihm eher seltsam vor, und besinnliches Gesäusel ist auch nicht seine Art: "Hallo, guter Nikolaus, los, pack die Geschenke aus!" Doch es liebt eben seinen Herrn Taschenbier, und so wird Weihnachten dieses Jahr auf ganz samsige Art wirklich zum Fest der Liebe.

"Stille Nacht, heilige Nacht!
Alles schläft, ein Sams wacht ..."

» Weitere Informationen und Termine auf der
Homepage des
Theaters Schloss Maßbach
» Stücktext zur Ansicht bestellen

Foto: Joerg Schwalfenberg

 


24 Tage bis zum Braten:
"Du spinnst wohl" von Kai Pannen

Der Studiobühne Bayreuth ist eine dicke Fliege ins Netz gegangen! Am 18.11. wird dort Kai Pannens humorvolle Adventsgeschichte "Du spinnst wohl" zur Urauf-führung gebracht.
Werner Hildenbrand führt Regie. 

Eines schönen Dezembermorgens geht der grummeligen Spinne Karl-Heinz die Fliege Bisy ins Netz: ein vorzüglicher Festtags-braten, der, nach Spinnenart zum Paket verschnürt, bis Heiligabend im Netz baumeln soll. Bisy bleiben 24 Tage, um Karl-Heinz von seinen Festtagsplänen abzubringen. 24 Tage, um der Spinne so richtig auf die Nerven zu gehen. Und auf einmal stellt sich die Frage, wer hier eigentlich wem ins Netz gegangen ist? Denn Bisy ist ein äußerst kreativer Gefangener, der gleichermaßen mit List und Mitgefühl agiert. Trotz seines eingeschränkten Handlungsspielraums verwickelt er Karl-Heinz Tag um Tag in ein Leben jenseits des Spinnennetzes. Es bleibt bis zuletzt spannend, welche Verlockung für Karl-Heinz schließlich größer sein wird.

» Spieltermine und weitere Informationen finden Sie auf der Homepage des Studiotheaters.

» Buchtext zur Ansicht bestellen

 


Theodor Fontane:
200. Geburtstag im kommenden Jahr!

Effi Briest

Für die Bühne bearbeitet von Stefan Schroeder
2 D - 4 H, ab 14 Jahren, frei zur UA

Effi Briest ist 17, als die Heirat mit dem viel älteren Baron von Instetten arrangiert wird. Sie fühlt sich in ihrem neuen Zuhause und in ihrer neuen Rolle nicht wohl, bräuchte Aufmerksamkeit und Liebe. Doch Instetten behandelt sie wie ein Kind, er will sie erkennbar "erziehen". So stürzt sich Effi in die Arme des Majors und Lebemannes Crampas, mit dem sie körperliche Lust und geistige Lebendigkeit erlebt. Als diese Affaire Jahre später bekannt wird, tötet Instetten den Major im Duell und verstößt seine Frau, weil es das "Gesellschafts-Etwas" so fordere. Auch ihre Eltern brechen aus Sorge vor gesellschaftlicher Ächtung den Kontakt zu ihr ab. Allein gelassen und von ihrem Kind ferngehalten, zerbricht Effi. Als ihre Eltern sie drei Jahre später doch noch nach Hause holen, ist es bereits zu spät.

Theodor Fontane zeigt in seinem wohl berühmtesten Roman schonungslos, wohin das blinde Ausagieren  gesellschaftlicher Normen und Zwänge führen kann. Instetten und die Briests verhalten sich streng rollenkonform, negieren damit kategorial das individuelle Streben nach Glück und verweigern die kritische Reflektion auf die Sinnhaftigkeit dessen, was einmal als "das Richtige" festgelegt worden ist. Sie wissen jederzeit genau, was sie tun, ja, sie leiden sogar selbst unter der Brutalität, mit der sie gegen die Abweichlerin vorgehen müssen. Effi bezahlt diese Borniertheit mit dem Leben. Die einzige Strafe derer von Instetten und Briest ist es, dass sie am Ende mit sich allein bleiben müssen. Ihr Bedauern ist so nichtssagend wie ihr ganzes Leben. Auf der Folie des ausgehenden 19. Jahrhunderts entwickelt sich eine zeitlose Geschichte um den Widerstreit zwischen Gefühl und gesellschaftlichem Zwang, an dem ein junger Mensch zugrunde geht.

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50 Jahre Mondlandung und ein Räuber startet durch!

Passend zum 50. Jahrestag der Mondlandung im kommenden Jahr setzt nun auch der berühmteste Räuber der Welt - nein!, des ganzen Weltalls!! - seinen Fuß auf den Mond. Glaubt er zumindest ...

Wachtmeister Dimpflmoser ist außer sich. Der Räuber Hotzenplotz ist schon wieder aus dem Spritzenhaus entkommen - obwohl er ihn höchstpersönlich eingesperrt hatte. Kasperl bietet natürlich sogleich seine Hilfe an, schließlich haben Seppel und er den Räuber schon einmal trefflich hereingelegt. Doch Seppel ruht sich gerade so schön aus und könnte den lästigen Räuber auf den Mond schießen. Eine glänzende Idee, findet Kasperl! Schnell basteln die beiden Buben eine Mondrakete und "streiten" lauthals darum, wer von ihnen damit auf den Mond fliegen darf, der ja, wie jeder weiß, aus purem Silber besteht. Der Räuber Hotzenplotz, der längst auf der Lauer liegt - Räuber sein ist auch nur ein Beruf und ein anstrengender noch dazu - kann sein Glück nicht fassen! Diese Rakete macht ihn endlich zum reichsten Räuber der Welt! Wird er wirklich zum Mond fliegen? Und was hat die Großmutter dort zu suchen?
Das Abenteuer beginnt ...

"Wenn hier jemand zum Mond fliegt,
dann bin ich das!"

Am 11.11.2018 wird des Räubers Mondfahrt am Düsseldorfer Schauspielhaus unter der Regie von Robert Gerloff zur Uraufführung gebracht. John von Düffel hat dafür die Kasperlegeschichte von Otfried Preußler bearbeitet und stark erweitert.

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NordSüd Verlag, Zürich
Foto: Vorarlberger Landestheater

1969 - 2019:
50 Jahre Mondlandung
Intergalaktische Stücke

Torben Kuhlmann:
Armstrong. Die abenteuerliche Reise einer Maus zum Mond

Per aspera ad astra! In einer Dachgeschoss-Wohnung, hoch über den Dächern der Stadt, lebt eine kleine Maus zur Untermiete. Eines Tages entdeckt sie ein Teleskop und schaut staunend in die Weiten des Alls. Was hat es wohl mit dem geheimnisvollen Mond auf sich, der einmal dick und rund und bald darauf dünn und mager am Nachthimmel steht? Unsere kleine Maus lässt sich nicht so leicht abspeisen mit der allgemeinen Ansicht der Mäuse, es handle sich dabei um den größten Käse des Universums. Sie will es genau wissen und fasst einen tollkühnen Plan: Als erste Maus im All wird sie auf den Mond reisen!
» Zur individuellen Dramatisierung; ab 5 Jahren
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Flo Staffelmayr:
Kosmonautin Walentina

Walentina träumt schon als Kind davon, wie ein Komet durch die Nacht zu sausen, den Himmelskörpern ganz nah zu sein. Sie wird zunächst Fallschirmspringerin, um dem Himmel etwas näher zu kommen. Dann bewirbt sie sich um die Aufnahme zur Kosmonautenschule - und sie hat Erfolg! Am 16. Juni 1963 fliegt Walentina (Tereschkowa) als erste Frau ins Weltall! Drei Tage lang umkreist sie die Erde, ihr Funkname ist "Tschaika", Möwe!
» 1 D, ab 6 Jahren
»
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Neue Bücher für die Bühne

Kari Ehrhardt:
Die unglaublichen Untaten des Bermudadreiecks

Detektive gibt es ja wie Sand am Meer. Aber eine Verbrecherorganisation zu gründen, das ist starker Tobak! Doch was soll Lennard anderes machen, um seinem kleinen Bruder Linus zu helfen? Wenn Linus nämlich gerade nicht das "Große Buch der Krankheiten" auswendig lernt, um seine zahllosen Symptome zu bestimmen, dann wartet er in seiner Ein-Mann-Detektivagentur vergeblich auf seinen ersten Fall. Also beschließt Lennard, selbst ein spektakuläres Verbrechen zu begehen, das Linus aufklären kann. Dafür spricht er sogar den hartgesottenen Justin "Knastin" aus der TV-Show "Brennpunkt-Kids am Abgrund" an und die unbeliebte Mathilde, genannt "die Mettwurst" oder "Metthilde". Gemeinsam bilden sie das brandgefährliche "Bermudadreieck", ihr Hauptquartier ist der Partykeller der Glitzer-Oma! Während Lennard und seine neuen Verbrecherkollegen in einer hochkomplexen und minutiös geplanten Aktion die Bank der fiesen Frau Stolle-Stormann rauben, klärt Linus von allen unbemerkt einen ganz anderen, echten Fall auf.

Eine herrliche Komödie mit vertauschten Vorzeichen, großen Missverständnissen und liebenswürdigen Charakteren.

» Zur individuellen Dramatisierung
» ab 6 Jahren
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Foto (c) privat/Carlsen Verlag